WordPress oder Drupal?

Sowohl WordPress in der Version 3 als auch Drupal in der Version 7 setzen auf benutzerdefinierte Inhaltstypen
Sowohl WordPress in der Version 3 als auch Drupal in der Version 7 setzen auf benutzerdefinierte Inhaltstypen

Lange schon schaue ich mir die Diskussionen um TYPO3 vs. Drupal an. Mein Herz schlägt klar für Drupal – was man sicherlich auch aus meinen Beiträgen herauslesen kann. Doch kurz vor der stabilen Version 7 von Drupal kommt nun doch das Klick-Klick-Blogsystem WordPress mit den neuen Inhaltstypen seit Version 3 vielleicht wieder ins Rennen, insbesondere für kleinere Projekte. Wer hat Erfahrungen mit WordPress und Inhaltstypen? Gibt es Filter zur Ausgabe/Views? Was haltet Ihr für das bessere CMS? Und warum?

3 Gedanken zu „WordPress oder Drupal?“

  1. WordPress 3 mit seinen Custom Taxonomies, Custom Post Types, der einfachen Erstellung von Navigationen, den Post-Thumbnails, etc… ist wirklich ein Meilenstein! Dank der vielen Neuerungen komme ich gar nicht mehr dazu, etwas auf Pixel-Kingdom zu posten ;). Es gibt jetzt dermaßen viele Möglichkeiten, es ist einfach sagenhaft. Wenn man das Dashboard noch aufbaut sind der Kreativität und den Einsatzmöglichkeiten von WP echt keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Auch, wenn man es nachher nur noch als Framework für eigene Projekte nutzt. Ich hoffe, ich kann mich mal losreißen und etwas über meine hauptsächlich äußerts guten Erfahrungen auslassen.

  2. Bin ebenfalls von Word Press begeistert. Die große Palette an Möglichkeiten die durch eine entsprechend große Community gegeben ist lässt kaum Wünsche offen. Was gerne noch kommen kann, ist ein rechtssicheres Plugin für einen Onlineshop – oder gibt es das etwa schon ? Die Performance leidet je mehr Plugins genutzt werden. Wie sieht es denn da bei Drupal aus ?

    Freue mich auf eine Antwort.
    Gruss Klaus Schaumberger

  3. Die Performance-Anforderungen sind bei Drupal auch erst mal relativ hoch (php memory_limit am besten über 128MB), wobei das heute (zumindest finanziell) eigentlich auch kein großes Problem mehr sein sollte. Man muss allerdings genauer hinsehen bei der Auswahl eines Webhosting-Paketes als beispielsweise bei WordPress.

    Thema Online-Shop-Erweiterung: ich glaube, das ist nicht so einfach. Problem ist dabei immer, dass es hier sehr viele Aspekte gibt, die jeder Kunde unterschiedlich ausgiebig nutzen will (Stichworte sind Lagerverwaltung, Versand, Up-Selling, Zahlungsarten usw.).
    Da gibt es einerseits die (zu?) komplexen Shop-Systeme wie Magento (das ich nicht mehr unbedingt empfehlen will, da es vielleicht bald von Ebay übernommen wird), das kann alles, ist aber unheimlich komplex in der Konfiguration.
    Andererseits gibt es dann diverse Erweiterungen für Content Management Systeme, die meistens nicht genau den Wünschen eines speziellen Kunden entsprechen. Was mich bisher am meisten überzeugt, ist hier Drupal Commerce (derzeit noch beta), das wie alles in Drupal sehr modular aufgebaut ist. Leider sind bisher aber noch keine Erweiterungen für alle gängigen Zahlungsarten integriert. Also wie immer: abwarten oder mit entwickeln :-)

    Beste Grüße, Michael Lambertz

    p.s. was mich übrigens gerade enorm an Drupal nervt, ist, dass man bei jeder Installation von vorne anfängt, also dass es kein Modul gibt, in dem man bestimmte Konfigurationen abspeichern kann (außer Features, aber das kennt lange nicht alle Module). Vielleicht ist eine eigene Konfigurationssprache wie typoscript doch nicht so schlecht wie viele Kritiker sagten.

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