Ableton schließt das Benutzer Support Forum – warum?

Die Social Media Revolution hat gutgläubige Unternehmen mit Kritikern konfrontiert – im schlimmsten Fall spitzt sich das zu bis zum Shit-Storm. Aus dieser Problematik ist eine neue Generation von „Experten“ erwachsen, die wissen wie man Kritiker abwimmelt und gleichzeitig den guten Ruf wahrt, denn schließlich müssen Unternehmen kundenorientiert und freundlich sein oder zumindest so wirken.

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Dezentrale Facebook-Alternative: DIASPORA

Diaspora heißt die Software, registrieren kann man sich auf jedem beliebigen Server, der die Software installiert hat, z.B. in Deutschland auf geraspora.de

Vielleicht war es meine Blasenentzündung, die mich nochmal auf die wesentlichen Dinge meines Lebens zurück besinnen ließ, keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mich gestern bei Facebook abgemeldet. Heute morgen habe ich bereits nach einer dezentralen Alternative dazu gesucht und bin aufDIASPORA gestoßen. Ich will in diesem Artikel meine ersten Erfahrungen beschreiben.

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App vs. Programm – eine oberflächliche Analyse

Bild: thetechbuzz (http://www.flickr.com/people/thetechbuzz/)

Alles wir mobil, und wer mobil aktiv ist, der tut das gewöhnlich nicht einfach so, sondern mit Apps natürlich. Was sind Apps? Was ist der Unterschied zu den herkömmlichen Computer-Programmen? Das habe ich mich lange Zeit gefragt, bevor ich vor einigen Wochen mein erstes Smartphone gekauft habe. Inzwischen weiß ich mehr über die Funktion dieser Apps.

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Bloggen, was ist das denn?

Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen
Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen

Ich habe inzwischen schon fast vergessen wie ich mich hier in meinem Blog einlogge. Wenn ich intuitiv etwas in die Adresszeile meines Internetbrowsers tippe, dann ist es leider immer häugfiger facebook [dot] com oder so ähnlich. Warum nutzen wir alle dieses Netzwerk, das unsere Daten speichert und weiterverkauft? Was ist aus unserer Autonomie von einst geworden?

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Machtmissbrauch im Internet

Google will seinen Nutzern den Chrome-Browser aufschwatzen
Google will seinen Nutzern den Chrome-Browser aufschwatzen

Google ist meine Startseite mangels guter Alternativen. Doch regelmäßig bin ich ziemlich genervt von den neuen Praktiken der „Großen“ im Internet, die User mit aller Macht zu drängeln, die von Ihnen empfohlene Nutzungsweise des Computers und Internets anzunehmen. Heute morgen wieder auf der Google-Startseite:

Surfen Sie noch schneller mit der neuesten Version von Google Chrome.

Einst war das Internet die Vision einer demokratischeren Gesellschaft. Heute ist davon nur mehr wenig zu spüren.

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Nachhaltigkeit jetzt neu bei MacDonald’s

McDonalds wird außen gruen mit einer NachhaltigkeitsbroschüreJahrelang hat die Öko- und Nachhaltigkeits-Bewegung versucht, den Begriff „Nachhaltigkeit“ populär zu machen. Dann vergangenes Jahr hat Trendbüro Hamburg für Otto eine Studie gemacht über „ethischen Konsum“ und rausgefunden, dass die Menschen das Wort kaum verstehen, aber doch irgendwie sowas wie regional, sozial oder umweltfreundich toll finden.

Das Wort Grünfärberei definiert Greenpeace als „bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, die Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Umweltzerstörung erlaubt. Das simple Verfahren eignet sich für Firmen wie 
Politiker gleichermaßen. Durch geschickte Öffentlichkeitsarbeit wird dabei von den tatsächlichen Folgen des Unternehmenshandelns oder bestimmter politischer 
Entscheidungen abgelenkt.“

Das passiert scheinbar gerade wirklich in vielen Branchen, so z.B. rühmen sich auch Automobilhersteller mit umweltfreundlichen CO2-Werten ihrer Wagen. Dabei reicht es scheinbar vielen Konsumenten, wenn lediglich Wörter wie „Umwelt“ oder „Nachhaltigkeit“ in den Image-Broschüren vorkommen, ohne dabei der Frage nachzugehen, was an Jeeps und schnellen Luxuskarossen überhaupt umweltfreundlich sein kann. Hoffentlich sind die Konsumenten etwas aufgeklärter als McDonald’s es denkt.

„Also wenn Sie nicht mitspielen, dann stellen wir Ihnen Google ab.“

Google hilft bei wichtigen Lebensfragen und führt uns dabei durchs Internet.
Google hilft bei wichtigen Lebensfragen und führt uns dabei durchs Internet.

Ist Google gut oder schlecht? Engel oder Teufel? Oder für Daoisten: Yin oder Yang? In einer „Kommertar-Diskussion“ auf netzwertig.com streiten die verschiedenen Autoren darüber, ob Google gut oder schlecht sei und warum. Eine sehr spannende und interessante Diskussion, aber eigentlich werden viele Ebenen vermischt, so dass die Diskussion kein richtiges Ende findet. Zum einen werden die Onlinedienste von Google (überwiegend positiv) bewertet, zum anderen wird Googles Unternehmenspolitik betriebs- und volkswirtschaftlich abgewägt und die Rolle des Konzerns und seiner Dienste in der Weltgesellschaft betrachtet. Dabei kam mir der Gedanke, dass die verschiedenen Betrachtungsebenen alle ihre eigenen Bewertungsdisziplinen haben und demnach zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Was aber am Ende bleibt, ist eine potenzielle Gefahr.

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Zensur für iApps

Alle, die schon seit Jahren für Apple schwärmen, und alle, die dies erst seit den weißen Laptops und iGeräten tun, werden nun wieder auf die Erde zurück geholt. Denn zum einen ist das iBook meiner Schwester kaputt (keine weitreichenden Folgen) und zum anderen sortiert Apple neuerdings Apps aus dem iStore raus: Zensur (weitreichende Folgen).

So schreibt die Zeit, dass diverse Apps mit leicht bekleideten und anstößigen Wörtern und Bildern aussortiert wurden. Zensur ist Apple zwar erlaubt, aber es ist weder für die Entwickler noch für Nutzer interessant, ein System zu benutzen, das noch immer von einer einzigen Firma kontrolliert wird. Hier der Artikel:

Apple-Store: Nacktscanner fürs iPhone | Digital | ZEIT ONLINE

Armes iPhone wird von Adobe benachteiligt

Hehe, irgendwie musste ich ja innerlich schmunzeln als ich diesen Spiegel-Artikel über Steve Jobs Kritik an Adobe gelesen habe (Link zum Artikel). Nicht nur, dass Jobs Google kein Handy gönnt und sich durch die Konkurrenz zum ständig ausverkauften und überteuerten iPhone angegriffen fühlt. Auch Adobe findet er gemein, weil man Flash ja gar nicht brauche und

„die Zukunft ohnehin dem HTML5-Standard [gehöre], der das Abspielen von Video-Clips direkt im Browser ohne Plug-ins erlaubt.“

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