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	<title>Digital entwickelt. &#187; Medien und Gesellschaft</title>
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		<title>Dezentrale Facebook-Alternative: DIASPORA</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht war es meine Blasenentzündung, die mich nochmal auf die wesentlichen Dinge meines Lebens zurück besinnen ließ, keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mich gestern bei Facebook abgemeldet. Heute morgen habe ich bereits nach einer dezentralen Alternative dazu gesucht und bin aufDIASPORA gestoßen. Ich will in diesem Artikel meine ersten Erfahrungen beschreiben.

Facebook macht Spaß
Interessant, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_663" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class=" wp-image-663" title="Diaspora homepage" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2012/01/diaspore_homepage-300x295.png" alt="" width="300" height="295" /><p class="wp-caption-text">Diaspora heißt die Software, registrieren kann man sich auf jedem beliebigen Server, der die Software installiert hat, z.B. in Deutschland auf geraspora.de</p></div>
<p title="Diaspora in Wikipedia">Vielleicht war es meine Blasenentzündung, die mich nochmal auf die wesentlichen Dinge meines Lebens zurück besinnen ließ, keine Ahnung. Jedenfalls habe ich mich gestern bei Facebook abgemeldet. Heute morgen habe ich bereits nach einer dezentralen Alternative dazu gesucht und bin auf<strong>DIASPORA</strong> gestoßen. Ich will in diesem Artikel meine ersten Erfahrungen beschreiben.</p>
<p><span id="more-651"></span></p>
<h2>Facebook macht Spaß</h2>
<p>Interessant, dass man sich immer erst mit einem Problem auseinandersetzt, wenn es akut ist. Das ist wohl auch der Grund, warum kaum einer Facebook verlässt, obwohl die negative Kritik groß und alltäglich ist.</p>
<p>Man muss zugeben, dass es auch irgendwie ein neues Lebensgefühl ist, sich mit so vielen Leuten austauschen zu können, jedem jederzeit eine Nachricht zu schicken, und zu erfahren, wem was gefällt. Zudem entwickelt Facebook ja immer neue Features, die den Austausch vereinfachen.</p>
<p>Doch dieser Spaß-Faktor ändert nichts daran, dass Facebook die Rechte aller hochgeladenen Fotos erhält und überhaupt mit den Daten nahezu alles tun kann, was es will. Da niemand weiß, wie sich die Technologie bezüglich Gesichtserkennung etc. in den kommenden 10-20 Jahre entwickeln wird, ist das Risiko einfach zu groß, das die User eingehen, die heute fleißig die Fotos ihrer Kinder hochladen und &#8220;teilen&#8221;.</p>
<h2>Alternative Konzepte zu Facebook ohne Verzicht auf gute Features</h2>
<p>Da ich selbst in den vergangenen Jahren viel im Web programmiert und entwickelt habe, sind nach der Abmeldung bei Facebook erst mal meine Überlegungen losgegangen, was die Anforderungen an eine Alternative sein könnten:</p>
<ul>
<li><strong>Dezentrale Struktur</strong>: Facebook ist insbesondere so gefährlich, weil ein Unternehmen die Daten von über 800 Millionen Menschen sammelt. Wenn jeder hingegen seine Daten wie beim E-Mail-Account auf einem anderen Server liegen hätte, könnte dieses Risiko ausgeschlossen werden.</li>
<li><strong>Niedrigschwelliges Angebot</strong>: Es müsste ähnlich einfach sein wie bei Facebook, sich für die Seite registrieren und loszulegen, da ein zu hoher Aufwand die User abschrecken würde.</li>
<li><strong>Ähnliche Features</strong>: Auf den Komfort, an den man sich einmal gewöhnt hat, will man nicht mehr verzichten. Das bedeutet, dass die Alternative zu Facebook auch Funktionen wie Posten, Kommentieren, Pinwand, Listen (bzw. Kreise), Fotoalben, private Nachrichten usw. bieten müsste.</li>
<li><strong>Mehrwert</strong>: Damit ein solches Projekt auch zum Erfolg wird, müssten im besten Fall noch zusätzliche tolle Features geboten werden, die weder Facebook noch Google+ bisher integriert haben.</li>
</ul>
<h2>Diaspora &#8211; ein geeignetes Network als Facebook-Nachfolge</h2>
<p>Ich muss zugeben, ich war skeptisch, als ich den Artikel über Diaspora auf <a title="öffnet einen externen Link" href="http://netzwertig.com/2010/05/10/diaspora-mit-einem-dezentralen-netzwerk-gegen-facebook-co/" target="_blank">netzwertig,com</a> gelesen habe. Ein ZEIT- und der Wikipedia-Artikel haben mich schon mehr überzeugt, und nach der unkompliziertesten Anmeldung meines Lebens bei Geraspora, einem deutschen Server habe ich gleich ein paar Features getestet und bin überzeugt, dass Diaspora ein sehr geeigneter Nachfolger für Facebook sein kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2012/01/geraspora_stream.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-670 alignleft" title="geraspora_stream" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2012/01/geraspora_stream-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a></p>
<h2>Die Optik von Diaspora</h2>
<p>Nach der Anmeldung erinnert alles bis auf die Farbe an Facebook. Ein schmaler Balken ganz oben und drei Spalten darunter. In der Mitte werde ich gefragt: <em>Woran denkst Du gerade?</em> Ich sehe öffentliche Posts von allen, kann kommentieren und mir kann gefallen. In der Leiste oben gibt es ein Suchfenster, den Home-Link, Benachrichtigungen, private Nachrichten sowie meinen Namen, unter dem sich mein Profil, Kontakte sowie Einstellungen befinden. Alles in allem also sehr ähnlich zu Facebook und durchaus auch logisch in dieser Form.</p>
<h2>Gezielt kommunikativ</h2>
<p>Auf meinen ersten, öffentlichen Post, dass ich hier neu bin, habe ich gleich eine Reaktion bekommen. So viel Kommunikation ist man bei Facebook gar nicht gewohnt, da reagieren nicht einmal die &#8220;Freunde&#8221;.</p>
<p>Man kann einerseits wie bei Facebook entscheiden, wer die eigenen Posts lesen darf. Dabei gibt es auch Listen (Bekannte, Freunde, Arbeit usw.). Zudem erklärt man über Hashtags (z.B. #musik) seine Interessen und Schwerpunkte und postet und abonniert so, ähnlich wie bei Twitter, Beiträge zum Thema, egal an welche und von welchen Nutzern. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Facebook, wo man aus seinem sozialen Umfeld nicht richtig raus kommt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wer es Leid ist, alle seine Inhalte an Facebook zu verschenken, andererseits aber nicht auf die Vorteile eines sozialen Netzwerks verzichten will, der sollte auf jeden Fall einmal Diaspora ausprobieren. Es ist kostenlos und funktioniert einwandfrei. Wie sich Diaspora langfristig durchsetzen wird, hängt zum einen von einer kritischen Masse ab, die erst einmal dort vertreten sein muss. Zum anderen müssen gesellschaftlich relevante Akteure wie Medien und Organisationen hier einsteigen, damit die eher passiven Webnutzer auch nachziehen.</p>
<p><strong>Ausprobieren kostet jedenfalls nichts und meine Versprechung ist: es lohnt sich.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://diasporaproject.org">DIASPORA &#8211; offizieller Webauftritt</a></li>
<li><a href="https://pod.geraspora.de">GERASPORA &#8211; deutsche Seite zum Registrieren</a> (so genannter Pod)</li>
<li><a href="http://podupti.me">http://podupti.me</a> &#8211; Übersichtsseite weiterer Pods (Server, auf denen man seinen Diaspora-Account registrieren kann)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora_(Software)">Wikipedia-Seite zu DIASPORA</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>App vs. Programm &#8211; eine oberflächliche Analyse</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles wir mobil, und wer mobil aktiv ist, der tut das gewöhnlich nicht einfach so, sondern mit Äps &#8211; Apps natürlich. Was sind Apps? Was ist der Unterschied zu den herkömmlichen Computer-Programmen? Das habe ich mich lange Zeit gefragt, bevor ich vor einigen Wochen mein erstes Smartphone gekauft habe. Inzwischen weiß ich mehr über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_639" class="wp-caption alignleft" style="width: 133px"><img class="size-medium wp-image-639  " title="Apps" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2011/11/apps-200x300.jpg" alt="" width="123" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bild: thetechbuzz (http://www.flickr.com/people/thetechbuzz/)</p></div>
<p>Alles wir mobil, und wer mobil aktiv ist, der tut das gewöhnlich nicht einfach so, sondern mit Äps &#8211; Apps natürlich. Was sind Apps? Was ist der Unterschied zu den herkömmlichen Computer-Programmen? Das habe ich mich lange Zeit gefragt, bevor ich vor einigen Wochen mein erstes Smartphone gekauft habe. Inzwischen weiß ich mehr über die Funktion dieser Apps.</p>
<p><span id="more-632"></span></p>
<h2>1. Funktion für den Menschen: mobiles Spielzeug</h2>
<p>Als ich vor Jahren die ersten Blackberry- und iPhone-Nutzer in meinem Umfeld sah, dachte ich mir, die sind unheimlich wichtig und benötigen dieses Gerät für Ihre Arbeit, also Telefonieren, Mailen, Internet, Video-Konferenzen usw. Das glaube ich als Smartphone-Besitzer inzwischen nicht mehr. Vermutlich nutzen die meisten Leute ihr Smartphone überwiegend zum Spielen. Und meine Vermutung ist sogar schon statistisch nachgewiesen worden. Wer auf Zahlen steht, der lese hier nach: http://blog.nielsen.com/nielsenwire/online_mobile/games-most-popular-mobile-app-category/</p>
<p>Die Spiele, die es für das Smartphone gibt, sind meistens nicht viel ausgereifter als die PC-Spiele von vor 10 Jahren. Aber scheinbar übt die neue Art der Steuerung (Touch und Vibration) sowie die Kompaktheit des Gerätes einen besonderen Reiz auf die Konsumenten aus.</p>
<h2>2. Funktion für die App: Apps haben Rechte</h2>
<p>Als Ubuntu-Nutzer und Webdesigner mit Programmiererfahrung bin ich vertraut mit der Rechte-Verwaltung von Unix-Systemen. Einfach zusammengefasst sieht dies folgendermaßen aus:</p>
<h3>Rechte-Vergabe unter Unix-Systemen (für Dummies)</h3>
<p>Der alltägliche Nutzer hat Zugriff auf seine Dateien (home-Verzeichnis) und darf für seine Gruppe freigegebene Anwendungen starten und beenden. Für die Bearbeitung anderer Dateien hat er keine Rechte. Damit der Mensch vor dem Computer sich dennoch nicht immer ab- und als Administrator anmelden muss, kann er per &#8220;sudo&#8221;-Befehl oder automatisiert in einem Popup-Fenster sein Passwort eingeben, um danach sicherheitsrelevante Dateien zu bearbeiten und Einstellungen vorzunehmen.</p>
<h3>Rechtevergabe bei Android</h3>
<p>Ich habe mit den Ohren geschlackert &#8211; und das nicht nur bildlich &#8211; als ich erfahren habe, wie Android dieses Linux-System regelrecht pervertiert hat, auf dessen Quelltext es ja offenbar ursprünglich basiert. Bei Android haben nicht die Nutzer bestimmte Rechte, sondern die Apps. Wer ein Programm installiert, kann sich einmal entscheiden, ob er die Forderungen des Programms akzeptiert oder nicht. Falls nicht, kann er es nicht installiert.</p>
<h2>&#8220;Facebook ist berechtigt, meine E-Mails zu lesen&#8221;</h2>
<p>Der Nutzer ist offenbar das Objekt der Apps. Die App entscheidet, was sie mit dem Benutzer tut. So hat sich beispielsweise die offizielle Facebook-App denn auch in der aktuellen Version die neuen Rechte gesichert, E-Mails und private Nachrichten zu lesen. Wozu das geschieht, ist unklar, aber wer das Upgrade installiert, der muss es akzeptieren. Wer nicht hinsieht, hat Pech gehabt, insbesondere wenn Facebook zu den System-Apps gehört, die sich nicht deinstallieren lassen. Doch, sie lassen sich deinstallieren, aber erst wenn man einen Superuser eingerichtet hat, was bei vielen Geräten nicht ohne weiteres möglich ist, ohne die Garantieansprüche zu verlieren. Das zu erklären würde hier jedoch zu weit führen.</p>
<h2>Fazit: Paradigmenwechsel in der Informationstechnologie</h2>
<p>Im Gegensatz zu Computer-Programmen, die wir Menschen als Akteure wie ein Objekt mehr oder weniger kontrolliert haben sind die Äps selbst zu Akteuren geworden und bestimmen, wann sie sich starten und beenden, was sie mit uns tun möchten, und wann sie unseren Standort in eine Datenbank einspeisen, uns fotografieren oder uns eine Werbung zeigen wollen.</p>
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		<title>Google kassiert täglich neuen Sympathie-Bonus</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 08:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ständiger Google-Nutzer, der sogar Google als Startseite benutzt, kritisiere ich sie besonders gerne. Heute benutzt Google mal die Beliebtheit der Sendung mit der Maus für die eigene Startseite. Darf das eigentlich jeder, oder nur Google, oder bezahlt Google der Sendung mit der Maus sogar Lizenzgebühren? Wahrscheinlich nicht, denn Google schenkt fast jeder gerne seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_587" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-587" href="http://blog.digitallifedesign.net/2011/03/google-kassiert-taglich-neuen-sympathie-bonus/google-maus/"><img class="size-medium wp-image-587" title="google-maus" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2011/03/google-maus-300x185.png" alt="Google mit Maus-Logo" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Frage an die Sendung mit der Maus: Zahlt Google für Eure Grafiken auch die Lizenzgebühren?</p></div>
<p>Als ständiger Google-Nutzer, der sogar Google als Startseite benutzt, kritisiere ich sie besonders gerne. Heute benutzt Google mal die Beliebtheit der <em>Sendung mit der Maus</em> für die eigene Startseite. Darf das eigentlich jeder, oder nur Google, oder bezahlt Google der Sendung mit der Maus sogar Lizenzgebühren? Wahrscheinlich nicht, denn Google schenkt fast jeder gerne seinen Content: <em>Googles Bekanntheit im kostenlosen Tausch gegen die Aufmerksamkeit auf das eigene Anliegen.</em>..</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bloggen, was ist das denn?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe inzwischen schon fast vergessen wie ich mich hier in meinem Blog einlogge. Wenn ich intuitiv etwas in die Adresszeile meines Internetbrowsers tippe, dann ist es leider immer häugfiger facebook [dot] com oder so ähnlich. Warum nutzen wir alle dieses Netzwerk, das unsere Daten speichert und weiterverkauft? Was ist aus unserer Autonomie von einst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_581" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-581 " title="Screenshot" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2011/02/screenshot2-300x149.png" alt="Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen" width="300" height="149" /><p class="wp-caption-text">Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen</p></div>
<p>Ich habe inzwischen schon fast vergessen wie ich mich hier in meinem Blog einlogge. Wenn ich intuitiv etwas in die Adresszeile meines Internetbrowsers tippe, dann ist es leider immer häugfiger facebook [dot] com oder so ähnlich. Warum nutzen wir alle dieses Netzwerk, das unsere Daten speichert und weiterverkauft? Was ist aus unserer Autonomie von einst geworden?</p>
<h2><span id="more-580"></span>Vor Jahren</h2>
<p>durfte man noch träumen von der neuen Demokratie im Internet. Open Source und Wikipedia gaben uns eine neue Energie, die uns glauben ließ, wir werden die Globalisierung von unten anpacken. Jeder hat ein Recht auf Meinungsäußerung und neu war, dass der Kommunikationskanal auch nichts mehr kostete. Bloggen ist die aktivste Möglichkeit, seine Meinung kundzutun.</p>
<h2>Und was ist heute?</h2>
<p>Was ist da passiert, dass wir alle nur noch machen, was uns Google, Facebook, Flickr und Twitter anbieten? Haben wir keine Lust mehr auf Meinungsäußerung? Oder nur noch im kleinen privaten Umkreis unserer &#8220;Freunde&#8221;? Sehnen wir uns nach privatem Glück und Harmonie, und klicken daher so gerne auf &#8220;gefällt mir&#8221;, dass man den blöden Button schon auf jeder popeligen Webseite findete?</p>
<h2>Die Großen AGs der Internet-Unterhaltungsindustrie</h2>
<p>sind inzwischen so mächtig geworden, dass man ohne sie kaum noch auffällt. Das hat sich wohl geändert. Internet ist aus seinen Kinderschuhen raus. Es ist eines der relevantesten Themen überhaupt geworden. Doch erwachsen ist das noch lange nicht, was wir dort fabrizieren. Jeder klickt sich durch und schreibt lustige, unterhaltsame Sachen auf Pinwände und ändert seinen Status, sein Foto und seine Referenzen. Es ist der Kampf um Aufmerksamkeit von jedem gegen jeden. Wobei das Wort Aufmerksamkeit noch etwas groß ist. Eigentlich ist es nur Beachtung, oder noch weniger, es ist das Nicht-Ignoriert-Werden-Wollen. Es ist vielleicht zu einfach, sich den großen Anbietern unterzuordnen. Aber was dabei rauskommt, ist</p>
<h2>Abhängigkeit.</h2>
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		<title>Machtmissbrauch im Internet</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Google ist meine Startseite mangels guter Alternativen. Doch regelmäßig bin ich ziemlich genervt von den neuen Praktiken der &#8220;Großen&#8221; im Internet, die User mit aller Macht zu drängeln, die von Ihnen empfohlene Nutzungsweise des Computers und Internets anzunehmen. Heute morgen wieder auf der Google-Startseite:
Surfen Sie noch schneller mit der neuesten Version von Google Chrome.
Einst war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_541" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/09/google_nervt.png"><img class="size-medium wp-image-541 " title="google_nervt" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/09/google_nervt-300x183.png" alt="Google will seinen Nutzern den Chrome-Browser aufschwatzen" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Google will seinen Nutzern den Chrome-Browser aufschwatzen</p></div>
<p>Google ist meine Startseite mangels guter Alternativen. Doch regelmäßig bin ich ziemlich genervt von den neuen Praktiken der &#8220;Großen&#8221; im Internet, die User mit aller Macht zu drängeln, die von Ihnen empfohlene Nutzungsweise des Computers und Internets anzunehmen. Heute morgen wieder auf der Google-Startseite:</p>
<blockquote><p>Surfen Sie noch schneller mit der neuesten Version von Google Chrome.</p></blockquote>
<p>Einst war das Internet die Vision einer demokratischeren Gesellschaft. Heute ist davon nur mehr wenig zu spüren.</p>
<p><span id="more-540"></span></p>
<h2>Die Verheißungen</h2>
<p>Man verweist immer gerne auf Wikipedia um zu zeigen, welches Potenzial jeder einzelne Mensch angeblich im Internet habe. Schaut man sich die Machtstrukturen innerhalb von Wikipedia an &#8211; dazu gibt es auch wissenschaftliche Studien, die das belegen (1) -, dann sieht man, dass diese Demokratie nicht vor Machtmissbrauch schützt. Doch zumindest kann jeder Onliner theoretisch auf die Entwicklung der Online-Enzyklopedia einwirken. Schlimmer sieht es da schon aus bei Facebook oder Google. Das einzige Mittel dagegen ist <strong>Aussteigen</strong>.</p>
<h2>Die Machtmissbrauchs-Praktiken</h2>
<p>Aussteigen kann hart sein. Entweder man nutzt es oder man nutzt es nicht. Doch je mehr Leute es nutzen, umso gravierender sind die Folgen der Nicht-Nutzung. Meine ehemalige Google-Newsgroup spricht nur mehr auf Facebook. iPhone-Apps nehmen zu und Linux wird noch immer nicht ausreichend von den Hardware-Herstellern mit Treibern unterstützt. Zunehmend sendet Google von fast jeder Webseite das Nutzerverhalten an die Zentrale &#8211; im Deal mit den Betreibern gegen ein kostenloses Statistik-Tool (Piwik ist übrigens die saubere Alternative). Facebook hat mit dem &#8220;gefällt mir&#8221;-Button auch den Fuß in die meisten Webseiten gesetzt, und da kommt bestimmt bald mehr.</p>
<h2>Monopole und Kartelle im Internet</h2>
<p>Leider hat aber kaum eines der Internetunternehmen ein Interesse an Demokratischen Strukturen. Vielmehr will jeder oben mitmischen, und so wird selbst aus Open-Source-Projekten der maximale Gewinn geschöpft, indem eine Firma die Software als Service mit zusätzlichen Leistungen an die große Masse der Kleinen verkauft. Der Trick ist einfach und durchschaubar, aber niemand merkt es: Der Leiter der SaaS-Firma ist meistens eines der ehemaligen Community-Mitglieder, der die Bekanntheit der Software auf seine eigene übertragen konnte, und so wird er in gewissem Maße mit dieser Software gleichgesetzt. Man denke an Drupal und Dries Buytaert und seiner Firma Acquia und das SaaS-Projekt Drupal Gardens. Sowas wird in allen Bereichen folgen und den kleinen regionalen große Konkurrenz auf Weltmarktebene machen.</p>
<h2>Die Zukunft</h2>
<p>Wann kommt endlich ein vernünftiges Kartellgesetz gegen Macht im Internet raus? Ist Google nicht längst genauso mächtig wie das <a title="Öffnet Link in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Oil_Company" target="_blank">Rockefeller-Öl-Imperium</a> Anfang des 20. Jahrhunderts? Aber Gesetze auf Weltebene außerhalb der Liberalisierung des Handel sind offenbar noch immer nicht im Interesse Europas oder der USA. Bleibt abzuwarten, wie es sich weiter entwickelt. Oder nach Alternativen zu suchen, doch das wird nicht einfach.</p>
<p>(1) Christian Stegbauer(2009): Wikipedia. Über das Rätsel der Kooperation, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit jetzt neu bei MacDonald&#8217;s</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2010/05/nachhaltigkeit-jetzt-neu-bei-mac-donalds/</link>
		<comments>http://blog.digitallifedesign.net/2010/05/nachhaltigkeit-jetzt-neu-bei-mac-donalds/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang hat die Öko- und Nachhaltigkeits-Bewegung versucht, den Begriff &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; populär zu machen. Dann vergangenes Jahr hat Trendbüro Hamburg für Otto eine Studie gemacht über &#8220;ethischen Konsum&#8221; und rausgefunden, dass die Menschen das Wort kaum verstehen, aber doch irgendwie sowas wie regional, sozial oder umweltfreundich toll finden.
Das Wort Grünfärberei definiert Greenpeace als &#8220;bewusste Irreführung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/05/mcdonalds_gruenwaesche.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-421" title="mcdonalds_gruenwaesche" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/05/mcdonalds_gruenwaesche-300x198.jpg" alt="McDonalds wird außen gruen mit einer Nachhaltigkeitsbroschüre" width="300" height="198" /></a>Jahrelang hat die Öko- und Nachhaltigkeits-Bewegung versucht, den Begriff &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; populär zu machen. Dann vergangenes Jahr hat Trendbüro Hamburg für Otto eine Studie gemacht über &#8220;ethischen Konsum&#8221; und rausgefunden, dass die Menschen das Wort kaum verstehen, aber doch irgendwie sowas wie regional, sozial oder umweltfreundich toll finden.</p>
<p>Das Wort <a title="Öffent externen Link in neuem Fenster" href="http://greenpeace-magazin.de/index.php?id=5834" target="_blank"><strong>Grünfärberei </strong>definiert Greenpeace</a> als &#8220;bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, die Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger Umweltzerstörung erlaubt. Das simple Verfahren eignet sich für Firmen wie  Politiker gleichermaßen. Durch geschickte Öffentlichkeitsarbeit wird dabei von den tatsächlichen Folgen des Unternehmenshandelns oder bestimmter politischer  Entscheidungen abgelenkt.&#8221;</p>
<p>Das passiert scheinbar gerade wirklich in vielen Branchen, so z.B. rühmen sich auch Automobilhersteller mit umweltfreundlichen CO2-Werten ihrer Wagen. Dabei reicht es scheinbar vielen Konsumenten, wenn lediglich Wörter wie &#8220;Umwelt&#8221; oder &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; in den Image-Broschüren vorkommen, ohne dabei der Frage nachzugehen, was an Jeeps und schnellen Luxuskarossen überhaupt umweltfreundlich sein kann. Hoffentlich sind die Konsumenten etwas aufgeklärter als McDonald&#8217;s es denkt.</p>
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		<title>&#8220;Also wenn Sie nicht mitspielen, dann stellen wir Ihnen Google ab.&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[gut und böse]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist Google gut oder schlecht? Engel oder Teufel? Oder für Daoisten: Yin oder Yang? In einer &#8220;Kommertar-Diskussion&#8221; auf netzwertig.com streiten die verschiedenen Autoren darüber, ob Google gut oder schlecht sei und warum. Eine sehr spannende und interessante Diskussion, aber eigentlich werden viele Ebenen vermischt, so dass die Diskussion kein richtiges Ende findet. Zum einen werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_392" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/03/wo_arbeiten.jpg"><img class="size-medium wp-image-392 " title="Wo arbeiten" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/03/wo_arbeiten-300x183.jpg" alt="Google hilft bei wichtigen Lebensfragen und führt uns dabei durchs Internet." width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Google hilft bei wichtigen Lebensfragen und führt uns dabei durchs Internet.</p></div>
<p>Ist Google gut oder schlecht? Engel oder Teufel? Oder für Daoisten: Yin oder Yang? In einer <a title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://netzwertig.com/2010/03/17/marktbeherrschend-aber-wohlwollend-warum-der-umgang-mit-google-so-schwer-faellt-2/" target="_self">&#8220;Kommertar-Diskussion&#8221; auf netzwertig.com</a> streiten die verschiedenen Autoren darüber, ob Google gut oder schlecht sei und warum. Eine sehr spannende und interessante Diskussion, aber eigentlich werden viele Ebenen vermischt, so dass die Diskussion kein richtiges Ende findet. Zum einen werden die Onlinedienste von Google (überwiegend positiv) bewertet, zum anderen wird Googles Unternehmenspolitik betriebs- und volkswirtschaftlich abgewägt und die Rolle des Konzerns und seiner Dienste in der Weltgesellschaft betrachtet. Dabei kam mir der Gedanke, dass die verschiedenen Betrachtungsebenen alle ihre eigenen Bewertungsdisziplinen haben und demnach zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Was aber am Ende bleibt, ist eine potenzielle Gefahr.</p>
<p><span id="more-386"></span></p>
<p>Als sich Mitte der 1990er Jahre Suchmaschinen wie Altavista und Yahoo noch durch Suchmaschinen-Tricks wie falsche Keywords an der Nase herumführen ließen und uns zudem mit lästiger  Werbung nervten, da freuten sich alle über Google. Vor allem die Ergebnisse waren viel besser. Doch gleichzeitig hatten einige Leute ein mulmiges Gefühl dabei zu sehen, dass wir uns zunehmend von Google den Weg durchs Internet zeigen lassen. Als dann 2007 der Gutmensch und Wikipedia-Erfinder Jimmy Wales (damals selbsternannt &#8220;Jimbo&#8221;) seine neue Suchmaschine Wikia Search ankündigte, da entstand eine kleine neue Hoffnung auf den Bruch des Suchmonopols von Google. Leider war der Dienst nicht besonders erfolgreich, die Ergebnisse waren miserabel. Im März 2009 wurde Wikia Search eingestellt. Heute wissen wir, dass nur Google die besten Ergebnisse liefert. Das schreibe ich jetzt mit leichem Schmunzeln, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und man gewöhnt sich schließlich auch an eine gewisse Such-Syntax.</p>
<h2>Google Dienste: gut oder schlecht?</h2>
<p>Maps, Docs, Books, Calendar, Books, Gmail (bzw. Googlemail, weil in Deutschland scheinbar irgend so ein &#8220;Kleiner&#8221; den Namen Gmail bereits beansprucht hatte), Reader, News, Chrome, Earth, Buzz, Wave, AdWords und vieles mehr gibt es inzwischen von Google. Die meist kostenlosen Dienste funktionieren gut, keine Frage. Geht es bei der Frage ob Google gut ist etwa darum, ob sie gute Software machen? Sicherlich nicht.</p>
<h2>Google als gewinnstrebendes Unternehmen</h2>
<p>Scheinbar ist Google als Unternehmen besonders stark und erfolgreich. In der oben genannten Diskussion wurde Google sogar als &#8220;fette erfolgreiche Kuh&#8221; bezeichnet. Das Unternehmen verschenkt offenbar Dinge, weil dadurch wiederum Geld verdient wird. Neue Geschäftsbereiche, Konkurrenten sowie qualifizierte Mitarbeiter werden aufgekauft, so wie es auf einem relativ freien Weltmarkt üblich ist. Darüber ärgern sich wiederum andere Unternehmen, doch der Betriebswirt sagt, dass dies nicht verwerflich ist. Warum auch?</p>
<h2>Wer sucht, sucht über Google</h2>
<p>In der Heute Show in seinem Beitrag <a title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.youtube.com/watch?v=OMFBuHsKXb0" target="_self">&#8220;Google Home Video&#8221;</a> bringt Martin Sonneborn es humorvoll auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Also wenn Sie nicht mitspielen, dann stellen wir Ihnen Google ab.&#8221;</p></blockquote>
<p>Egal welche ausgefallenen und guten Dienste Google der Welt noch kostenlos oder gegen Entgelt anbietet, der zentrale Dienst ist und bleibt die Suche. Auf alles andere können wir im Prinzip verzichten. Google kontrolliert zwar nicht die Netzinfrastruktur, aber hat eine ähnliche Rolle für die Reise im Netz, denn wer sucht, der sucht über Google. (Ich weiß, es gibt auch noch Yahoo, aber welches ist das größere Übel?)</p>
<h2>Willkommen bei Google, Ihrem Reisebegleiter durchs Internet!</h2>
<p>Google ist der Informationsstand am Eingang des großen unbeschilderten Gebäudes &#8220;Internet&#8221;. Doch bleibt diese Beratungsleistung neutral, wenn derselbe Dienstleister eigene Produkte im Netz vermarkten will? Vielleicht bringt der Vergleich zwischen dem Verhältnis Google &#8211; Internet mit Deutschen Telekom &#8211; Telefonnetz weitere Erkenntnisse. Wer seinen ADSL-Anschluss schon mal bei einem anderen Anbieter als der Telekom bestellt hat, der weiß, dass ein Techniker vorbei kommen muss, um das Netz &#8220;freizuschalten&#8221;. Dieser Vorgang dauert zwischen 3 und 8 Wochen. Ein Telekom-ADSL-Anschluss hingegen ist innerhalb weniger Tage wenn nicht sogar Stunden bereit zur Benutzung.</p>
<h2>TINA &#8211; There is no alternative to Google?</h2>
<p>Kontrolle erlaubt immer auch Missbrauch. Ob dieser dann geschieht, ist eine andere Frage. Man kann immerhin versuchen, Risiken vorzubeugen. Und die Kombination von Suchmaschinenmonopol und Email-Dienstleistung ist eben genauso blöd wie die von Betriebssystemmonopol und anderen Dienstleistungen. Und wo das hinführt, sehen Millionen von Nutzern täglich unten rechts auf ihrem Desktop aufploppen.</p>
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		<title>Zensur für iApps</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle, die schon seit Jahren für Apple schwärmen, und alle, die dies erst seit den weißen Laptops und iGeräten tun, werden nun wieder auf die Erde zurück geholt. Denn zum einen ist das iBook meiner Schwester kaputt (keine weitreichenden Folgen) und zum anderen sortiert Apple neuerdings Apps aus dem iStore raus: Zensur (weitreichende Folgen).
So schreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle, die schon seit Jahren für Apple schwärmen, und alle, die dies erst seit den weißen Laptops und iGeräten tun, werden nun wieder auf die Erde zurück geholt. Denn zum einen ist das iBook meiner Schwester kaputt (keine weitreichenden Folgen) und zum anderen sortiert Apple neuerdings Apps aus dem iStore raus: Zensur (weitreichende Folgen).</p>
<p>So schreibt die Zeit, dass diverse Apps mit leicht bekleideten und anstößigen Wörtern und Bildern aussortiert wurden. Zensur ist Apple zwar erlaubt, aber es ist weder für die Entwickler noch für Nutzer interessant, ein System zu benutzen, das noch immer von einer einzigen Firma kontrolliert wird. Hier der Artikel:</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-02/appstore-apple-zensur">Apple-Store: Nacktscanner fürs iPhone | Digital | ZEIT ONLINE</a></p>
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		<title>Armes iPhone wird von Adobe benachteiligt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hehe, irgendwie musste ich ja innerlich schmunzeln als ich diesen Spiegel-Artikel über Steve Jobs Kritik an Adobe gelesen habe (Link zum Artikel). Nicht nur, dass Jobs Google kein Handy gönnt und sich durch die Konkurrenz zum ständig ausverkauften und überteuerten iPhone angegriffen fühlt. Auch Adobe findet er gemein, weil man Flash ja gar nicht brauche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hehe, irgendwie musste ich ja innerlich schmunzeln als ich diesen Spiegel-Artikel über Steve Jobs Kritik an Adobe gelesen habe (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,675188,00.html#ref=rss">Link zum Artikel</a>). Nicht nur, dass Jobs Google kein Handy gönnt und sich durch die Konkurrenz zum ständig ausverkauften und überteuerten iPhone angegriffen fühlt. Auch Adobe findet er gemein, weil man Flash ja gar nicht brauche und</p>
<blockquote><p>&#8220;die Zukunft ohnehin dem HTML5-Standard [gehöre], der das Abspielen von Video-Clips direkt im Browser ohne Plug-ins erlaubt.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-332"></span>So so, plötzlich also will Apple sich an Standards halten statt eigene Formate zu etablieren?!? Wer mit Linux arbeitet, weiß, dass Probleme mit dem Nicht-Einhalten von Standards durch kommerzielle Betriebssysteme und Softwarefirmen an der Tagesordnung sind. Aber das interessierte jahrelang niemanden. Jobs Stellungnahme verdeutlicht, dass Standardisierung von Formaten erst dann gefordert werden, wenn das Monopol der anderen zu groß geworden ist.</p>
<p>Ich empfehle Steve Jobs, mal unter Linux Zattoo zu benutzen*, dann zu versuchen, iTunes ans Laufen zu bekommen** und dann noch ogv-Videos mit Windows-Nutzern auszutauschen***. Insgesamt wäre es eine nette Sache, wenn mehr standardisiert würde, aber warum kocht man dann immer seine eigenen Süppchen und veranstaltet zeremonielle Shows zu jeder neuen Ideen? Adobe und Google übrigens auch <img src='http://blog.digitallifedesign.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>* Der Zattoo-Player <span style="text-decoration: line-through;">wird seit</span> wurde für ca. 1 Jahr leider nicht mehr für Linux weiterentwickelt. Man <span style="text-decoration: line-through;">kann</span> konnte es seither nur noch in einem kleinen Fensterchen im Browser schauen. Seit Neuestem gibt es den Player glücklicherweise wieder auch für Linux und Ubuntu sogar als DEB-Paket.<br />
** iTunes unter Linux? Hallooo?!?<br />
*** &#8220;ogv? Was ist das? Der kann das nicht öffnen&#8230;&#8221;</p>
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		<title>Crowdsourcing: Kollektive Ausbeuten, solange es uns nicht trifft</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2009/11/crowdsourcing-kollektive-ausbeuten-solange-es-uns-nicht-trifft/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Global und lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, es ist reizvoll, für hundet Euro ein neues Logo zu bekommen. Und warum sollte man den teuren Grafiker aus Deutschland beauftragen, wenn ein Osteuropäer oder Südamerikaner es für ein Zehntel des Preises macht? Es geht hier nicht um Rassismus oder Nationalismus, nur um faire Arbeitsbedingungen und fairen Handel. Crowdsourcing ist das neue Zauberwort. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, es ist reizvoll, für hundet Euro ein neues Logo zu bekommen. Und warum sollte man den teuren Grafiker aus Deutschland beauftragen, wenn ein Osteuropäer oder Südamerikaner es für ein Zehntel des Preises macht? Es geht hier nicht um Rassismus oder Nationalismus, nur um faire Arbeitsbedingungen und fairen Handel. Crowdsourcing ist das neue Zauberwort. Es behauptet zu sein, was es nicht ist, und es ist darüber hinaus sogar das genaue Gegenteil.<span id="more-320"></span></p>
<h2>Kollektive Kreativität vs. Entsolidarisierung</h2>
<p>Crowdsourcing bedeutet für den Arbeitgeber die Loslösung vom Arbeitsvertragsrecht. Denn es besteht gar kein Vertrag. Und für den Arbeitnehmer die vollständige Unsicherheit in Bezug auf Bezahlung. Es wendet die Prinzipien des freien Wettbewerbs auf einzelne Aufgaben an, tut dies auf globaler Ebene, und umgeht somit nationale Regulierungen. Crowdsourcing wirkt entsolidarisierend, denn die Angehörigen des gleichen Berufszweiges arbeiten ausschließlich gegeneinander. Frecherweise schmücken die Befürworter diese neuen globalen Ausbeutungsformen diese aber gerne mit dem Wort &#8220;kollektiv&#8221; und nennen sie dann die &#8220;Kreativität der Massen&#8221;. Damit muss aufgehört werden, denn es schaden nicht nur den Ausgebeuteten, sondern auch langfristig denjenigen, die heute noch glauben, davon zu profitieren.</p>
<h2>Open Source goes Konkurrenz</h2>
<p>Darum ärgert es mich ganz besonders, wenn in letzter Zeit vermehrt darüber berichtet wird, wie man mit Crowdsourcing die &#8220;Kreativität der Vielen&#8221; nutzen könne. Auch <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://t3n.de/news/webtrends-10-crowdsourcing-dienste-uberblick-260451/" target="_blank">das Open Source befürwortende t3n-Magazin brachte heute erneut einen Beitrag</a>, in dem es zehn Crowdsourcing-Dienste völlig unkritisch vorstellt:</p>
<blockquote><p>Sollte sich die Firma für ein Design entscheiden, kommt ein Geschäft zwischen dem erfolgreichen Designer und dem Unternehmen zustande.</p></blockquote>
<p>Und was passiert mit den anderen? Das scheint t3n egal zu sein &#8211; doch die anderen sind vielleicht ihre Leser. Crowdsourcing handelt nach dem Motto: &#8220;Du arbeitest für uns und wir bezahlen Dich nur, wenn Du besser bist als die anderen&#8221;. Das versucht hier selbst die Open Source Szene mit beschönigenden Aussagen zu verdrängen. Schade.</p>
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