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	<title>Digital entwickelt. &#187; Linux-Reihe</title>
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	<description>Digital Lifedesign</description>
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		<title>Ubuntu 10.10 erscheint am 10.10.2010</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2010/10/ubuntu-10-10-erscheint-am-10-10-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Zweimal im Jahr erscheint ein Upgrade vom Linux Derivat Ubuntu. So auch wieder am 10.10.2010. Ich nutze dieses Release für einen kurzen Rückblick. Dieser Rückblick soll keine technischen Details beleuchten, sondern vielmehr zeigen, wie mir der Einstieg  gelungen ist sowie einige meiner Eindrücke und Erfahrungen als ehemaliger Windows-Nutzer nach 6 Halbjahren Linux.

Es war einmal&#8230;
Ich hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: left; margin: 0 10px 5px 0;"><a href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank"><img src="http://www.ubuntu.com/countdown/banner2.png" border="0" alt="The next version of Ubuntu is coming soon" width="180" height="150" /></a></div>
<p>Zweimal im Jahr erscheint ein Upgrade vom Linux Derivat Ubuntu. So auch wieder am 10.10.2010. Ich nutze dieses Release für einen kurzen Rückblick. Dieser Rückblick soll keine technischen Details beleuchten, sondern vielmehr zeigen, wie mir der Einstieg  gelungen ist sowie einige meiner Eindrücke und Erfahrungen als ehemaliger Windows-Nutzer nach 6 Halbjahren Linux.</p>
<p><span id="more-555"></span></p>
<h2>Es war einmal&#8230;</h2>
<p>Ich hatte jahrelang intensiv mit Windows gearbeitet. Beruflich zwischendurch auch mal drei Jahre mit einem Mac.</p>
<p>Zum Apple-Mythos will ich hier nur eine kleine Geschichte erzählen: <em>der (für mich unbezahlbare) Mac G4 unserer Firma lief immer sehr stabil. Abstürze mit blauen Bildschirmen, wie es damals Window 98 sehr gerne tat, kamen kaum einmal vor. Es gab die berühmte Bombe, aber selbst die führte nie zu Schaden. Doch irgendwann fing der G4 an zu spinnen. Wir dachten, er habe einen Virus und plötzlich ging gar nichts mehr. Unser Apple-Support-Händler &#8211; der übrigens wie seine Hardware auch unbezahlbar teuer war &#8211; stellte mit Entsetzen fest, dass wir die Festplatte fast 2 Jahre nicht defragmentiert hatten. Mit Glück konnte das System mit Norton-Utilities wiederhergestellt werden. Doch Apple als das benutzerfreundliche idiotensichere Betriebssystem hat uns nicht gewarnt. Es ist nie ein Fenster aufgesprungen, in dem stand &#8220;Bitte warten Sie einen Moment, denn die Festplatte muss defragmentiert werden.&#8221;</em></p>
<p>Nach der Routine mit Windows und allen möglichen kostenpflichtigen und Freeware-Programmen fand ich zunehmend Gefallen an Open Source Software. Damals fingen nämlich die freien Programme an, einerseits Adware und Trojaner zu installieren, andererseits installierten sie immer ganze Pakete von nerviger Registrierungs-Software mit und poppten bei jedem Windows-Start Werbefenster auf (Antivir ist in diesem Sinne selbst der größte Virus). <strong>Man musste sich mehr und mehr vor seinem eigenen Computer schützen.</strong></p>
<h2>Mut zum Umstieg</h2>
<p>Diesen unbefriedigenden Zustand habe ich einige Jahre lang ertragen. Doch irgendwann hat&#8217;s mir gereicht. <strong>Ich wollte ein anderes Betriebssystem.</strong> Ein Mac kam nicht in Frage, weil er mir zu teuer war, und Steve Jobs die ganze Welt mit seinen Guru-Auftritten genervt hat. (Bloß weil Windows schlecht war, hieß das ja noch lange nicht, dass Apple besser wurde) Der Gedanke von einem Open Source Betriebssystem gefiel mir. Da blieb nur eins übrig:</p>
<blockquote><p>&#8220;Linux, das gut gemeinte Betriebssystem von Idealisten entwickelt, viel zu chaotisch für den täglichen Praxiseinsatz.&#8221;</p></blockquote>
<p>- so dachte ich vor 3 Jahren und so denken heute immer noch sehr viele.</p>
<p>Zum Glück berichtete mir ein Freund, dass seine beiden Mitbewohner, die sich gut mit Computern auskennen, beide seit neuestem Ubuntu benutzen. Er meinte, dieses Betriebssystem habe viel Potenzial, sei darüber hinaus für Umsteiger geeignet. Er erklärte mir auch, dass Linux nur der Kern sei, um den herum die &#8220;Distribution&#8221; (Ubuntu, Debian oder Suse zum Beispiel) gestrickt sei. Das war alles ziemlich fremd. Aber ich habe Ubuntu parallel zu Windows XP installiert, was die Installations-CD komplett alleine erledigt hat.</p>
<h2>Am Anfang war vieles neu</h2>
<p>Die Maus und die Tastatur war dieselbe. Ich nutze die Gnome-Oberfläche (das ist der Teil der sich um die Fensterdekoration und den grafischen Aufbau des Betriebssystems kümmert). Es gab kein sinnlos aufgebautes Startmenü, sondern eine Taskleiste oben mit einem Punkt &#8220;Anwendungen&#8221;. Hier waren schon viele sinnvolle Programme installiert. Und alle Open Source. Das gefiel mir gut. Die normale Benutzung des Computers war sehr einfach und meist ziemlich logisch. Doch mein Wissen über die Installation von Programmen, die Einrichtung des Systems, insbesondere Audio- und Videokonfiguration, nützte mir hier nichts. Ich musste vieles von neuem lernen. Doch das war gar nicht schlimm, denn ich hatte von Anfang an viel Zeit gespart, denn mein System war sicher.</p>
<h2>Ein sicheres System</h2>
<p>Nach der Installation von Ubuntu lief alles. Das Internet war eingerichtet, und es  war sicher. Als Windows-Nutzer ein Gefühl, das ich bis dahin nicht kannte. Ich benötigte keine personal Firewall, kein Antiviren-Programm und keine Service-Packs. Nur ab und zu erscheint ein Fenster &#8220;Aktualisierungsverwaltung&#8221;, das mir vorschlägt, alle nötigen Aktualisierungen zu installieren. <strong>Das muss man sich mal vorstellen: da ist ein System mit diversen Programmen und alle Updates werden zentral durch das System verwaltet eingespielt.</strong> Und Ubuntu garantiert diese Sicherheit bei ihren LTS-Versionen, die immer im April erscheinen, für ganze drei Jahre.</p>
<h2>Programme leichter finden und installieren</h2>
<p>Der zweite Punkt, der mich überzeugt hat, ist die Softwareinstallation bei Ubuntu. Anders als bei Windows muss man Programme nicht erst umständlich im Internet suchen mit der Ungewissheit, ob man sie nach der Installation jemals wieder entfernen kann. Die Softwareinstallation listet alle verfügbaren Programme nach Kategorien (Bildung, Büro, Grafik, Internet, Unterhaltungsmedien usw.) auf. <strong>Über den Weg habe ich schon viel wirklich interessante Software gefunden.</strong></p>
<p>Diese Art der Softwareinstallation ähnelt übrigens dem Konzept von Apples App Store. Doch verbindet Apple die Benutzung  von Software immer gleich auch mit Bezahlen. Und die Leute machen&#8217;s  mit, Hilfe!</p>
<h2>Formate und rechtliche Probleme</h2>
<p>Leider gibt es auch einige Dinge, die bei Ubuntu nicht von Anfang an ganz reibungslos laufen, die jedoch alle eine Gemeinsamkeit haben: sie sind nicht von Ubuntu selbst verursacht, sondern meistens die Folge rechtlicher Einschränkungen anderer Firmen. So bekommt man zum Beispiel alle Audio- und Videoformate ans Laufen, muss hierfür jedoch erst einige so genannte &#8220;Fremdpakete&#8221; installieren. Noch schwieriger wird es, wenn man z.B. proprietäre Schnittstellen wie Steinbergs VST-Plugin-Schnittstelle benutzen will. Möglich wäre es durchaus von Ubuntu, hier Pakete zur Verfügung zu stellen, doch erlaubt es Steinbergs Lizenz nicht, dass Ubuntu so etwas tun darf. <strong>Hilfe und Lösungen zu fast allen Problemen findet man aber im <a title="Öffnet Link in neuem Fenster" href="http://wiki.ubuntuusers.de" target="_blank">Ubuntu-Wiki</a>, das wirklich sehr ausführlich und anfängerfreundlich beschreibt, wie was geht.</strong></p>
<h2>Hardware und ihre Treiber</h2>
<p>Ein weiterer Punkt, auf den man als Linux-Nutzer, aber auch als Nicht-Windows-Nutzer achten muss, ist die Treiber-Unterstützung der Hersteller von Hardware. Sei es ein Drucker, ein MP3-Player oder auch nur die Webcam, <strong>man sollte vor dem Kauf immer darauf achten, ob der Hersteller auch Treiber für Linux anbietet oder ob Linux von sich aus dieses Gerät bereits unterstützt.</strong> Denn viele renommierte Hersteller bieten entweder gar keine Treiber (z.B. Philipps) oder nur abgespeckte Versionen (Canon) für Linux an. Dennoch benutze ich einen Canon-Drucker und kann auch auf fast alle Funktionen zugreifen. Auch hier lohnt sich immer zuerst ein schneller Blick ins <a title="Öffnet Link in neuem Fenster" href="http://wiki.ubuntuusers.de" target="_blank">Wiki</a>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Bestimmte Aufgaben unter Ubuntu zu erledigen kann auch Nerven kosten, ebenso wie unter Windows und unter Mac OS. Doch gibt es einen entscheidenden Unterschied: bei Windows ist man nachher so schlau (dumm) wie vorher, bei Mac muss man für alles zahlen und ist der Willkür des &#8220;Imperiums&#8221; ausgesetzt, und bei Ubuntu lernt man immer etwas hinzu. <strong>Gerade als Webentwickler, aber genauso als normaler Computer-Nutzer mit E-Mail, Internet und Textverarbeitung weiß ich ein benutzerfreundliches, gut durchdachtes und sicheres System zu schätzen, das darüber hinaus noch absolut innovativ und zukunftsfähig ist</strong>*<strong>.</strong></p>
<p>*Zum Beispiel: Cloud Computing und Social Media Features sind seit Ubuntu 10.04 bestens integriert.</p>
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		<title>Ubuntu 10.04 Internet-Geschwindigkeit erhöhen</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2010/06/ubuntu-10-04-internet-langsam/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 15:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[langsam]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Ubuntu 10.04 scheint wirklich ein tolles Betriebssystem zu sein. Mac-User sollten sich es zumindest mal ansehen. Windows-Usern ist eh nicht mehr zu helfen   Das Internet ist jedoch nach der Installation/ dem Upgrade viel langsamer als zuvor. Ursache dafür ist das standardmäßig aktivierte Internetprotokoll IPv6. Da kaum einer es benötigt, kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Ubuntu 10.04 scheint wirklich ein tolles Betriebssystem zu sein. Mac-User sollten sich es zumindest mal ansehen. Windows-Usern ist eh nicht mehr zu helfen <img src='http://blog.digitallifedesign.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das Internet ist jedoch nach der Installation/ dem Upgrade viel langsamer als zuvor. Ursache dafür ist das standardmäßig aktivierte Internetprotokoll <strong>IPv6</strong>. Da kaum einer es benötigt, kann man es auch einfach <strong>abschalten</strong>. Hier die Anleitung.</p>
<p><span id="more-468"></span>Dazu einfach im <strong>Terminal</strong> folgenden Befehl eingeben:</p>
<p>echo &#8216;net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1&#8242; | sudo tee -a /etc/sysctl.conf</p>
<p>Nun einmal neu starten und noch den Firefox unter <a href="about:config"><strong>about:config</strong></a> diesbezüglich konfigurieren. Hier sollte man den Wert <strong>network.dns.disableIPv6</strong> auf <strong>true</strong> setzen.</p>
<p>Fertig!</p>
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		</item>
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		<title>Compiz und Ubuntu: Transparente Fenster abschalten</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2010/06/compiz-und-ubuntu-transparente-fenster-abschalten/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 09:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Plus von Ubuntu sind die flexibel konfigurierbaren visuellen Effekte. Ärgerlich ist allerdings, dass man die Transparent der Fensterrahmen im Hintergrund nicht im CompizConfig Settings-Manager abstellen kann. Man kann die Transparenz dennoch regeln.

Hierzu Alt-F2 drücken und nun gconf-editor eintippen. Es startet der Konfigurationseditor.
Hier sind die Einstellungen unter apps/gwd zu ändern. Um die Transparenz der inaktiven [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_440" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/06/screenshot_002.png"><img class="size-medium wp-image-440  " title="gconf-editor" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/06/screenshot_002-300x137.png" alt="" width="300" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Im gconf-editor kann man die Transparenz der Fensterrahmen regeln</p></div>
<p>Ein Plus von Ubuntu sind die flexibel konfigurierbaren visuellen Effekte. Ärgerlich ist allerdings, dass man die Transparent der Fensterrahmen im Hintergrund nicht im CompizConfig Settings-Manager abstellen kann. <strong>Man kann die Transparenz dennoch regeln.</strong></p>
<p><span id="more-439"></span></p>
<p>Hierzu <strong>Alt-F2</strong> drücken und nun <strong>gconf-editor</strong> eintippen. Es startet der Konfigurationseditor.</p>
<p>Hier sind die Einstellungen unter <strong>apps/gwd</strong> zu ändern. Um die Transparenz der inaktiven Fenster abzustellen, setzen wir</p>
<blockquote><p>metacity-theme-opacity = 1</p></blockquote>
<p>Nun sind alle Fensterrahmen opak! (<a title="Öffnet Link in neuem Fenster" href="http://forum.ubuntuusers.de/topic/titelleiste-der-fenster-transparent/#post-1227399" target="_self">Quelle</a>)</p>
<h2>Wie aktiviert man die visuellen Effekte?</h2>
<p>Wer unter <strong>System&gt;Erscheinungsbild&gt;visuelle Effekte</strong> die Option &#8220;<strong>Extra</strong>&#8221; aktiviert, erhält erst mal nur eine Vorschau auf das, was möglich ist. Aber wackelige Fenster sind zum effektiven Arbeiten nicht sonderlich effizient. Um die Einstellungen zu ändern, installiert man in der <strong>Paketverwaltung</strong> das Paket <strong>compizconfig-settings-manager</strong>. Nun kann man unter <strong>System&gt;CompizConfig Einstellungs-Manager</strong> alles mögliche anpasssen. Das soll uns Windows erst mal nachmachen <img src='http://blog.digitallifedesign.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 10.04 Installation: &#8220;The installer encountered an unrecoverable error.&#8221;</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2010/06/ubuntu-10-04-installation-the-installer-encountered-an-unrecoverable-error/</link>
		<comments>http://blog.digitallifedesign.net/2010/06/ubuntu-10-04-installation-the-installer-encountered-an-unrecoverable-error/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Einlegen der Desktop-CD von Ubuntu 10.04 zur Installation kommt es häufiger zu folgender Fehlermeldung:
The installer encountered an unrecoverable error. A desktop session will now be run so that you may investigate the problem or try installing again.
Das Problem kann einfach gelöst werden, wenn man im BIOS das Floppy-Drive deaktiviert. (Wer nutzt eigentlich noch Disketten?)
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_427" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="thickbox" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/06/boot.png"><img class="size-medium wp-image-427 " title="Ubuntu Bootscreen" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2010/06/boot-300x175.png" alt="" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Neuer Boot-Screen: Ubuntu steht inzwischen auch optisch dem Mac OS in nichts mehr nach.</p></div>
<p>Beim Einlegen der <a title="Zur Download-Seite" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/Lucid_Lynx" target="_blank">Desktop-CD von Ubuntu 10.04</a> zur Installation kommt es häufiger zu folgender Fehlermeldung:</p>
<blockquote><p>The installer encountered an unrecoverable error. A desktop session will now be run so that you may investigate the problem or try installing again.</p></blockquote>
<p>Das Problem kann einfach gelöst werden, wenn man im BIOS das Floppy-Drive deaktiviert. (Wer nutzt eigentlich noch Disketten?)</p>
<p>Die Festplatte kann man übrigens auch vor der Installation manuell partitionieren. Das hat den Vorteil, dass man beispielsweise das home-Verzeichnis auf eine gesonderte Partition installieren kann. Eine <a title="Öffnet Link in neuem Fenster" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Manuelle_Partitionierung" target="_self">Anleitung</a> hierzu findet sich auf dem deutschsprachigen Ubuntu-Wiki.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Open Source in produktiver Umgebung: Schwerpunkt Web</title>
		<link>http://blog.digitallifedesign.net/2009/11/open-source-in-produktiver-umgebung-schwerpunkt-web/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Artikel aus der Linux-Reihe handelte von meinen Erfahrungen mit dem Umstieg von Windows auf Linux und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Es folgen nun weitere Beiträge, die sich mit der professionellen Arbeitspraxis in verschiedenen Bereichen unter Linux beschäftigen. In diesem ersten Teil geht es um Webdesign, PHP-Programmierung, Bildbearbeitung für den Screenbereich sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_314" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-314 " title="Symlink" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2009/11/symlink-300x230.jpg" alt="Noch nie gesehen? Willkommen in der Welt der Symlinks." width="300" height="230" /><p class="wp-caption-text">Noch nie gesehen? Willkommen in der Welt der Symlinks.</p></div>
<p>Der <a href="http://blog.digitallifedesign.net/2009/11/der-umstieg-auf-linux-erfahrungen/">erste Artikel</a> aus der Linux-Reihe handelte von meinen Erfahrungen mit dem Umstieg von Windows auf Linux und den damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Es folgen nun weitere Beiträge, die sich mit der professionellen Arbeitspraxis in verschiedenen Bereichen unter Linux beschäftigen. In diesem ersten Teil geht es um Webdesign, PHP-Programmierung, Bildbearbeitung für den Screenbereich sowie das Arbeiten an Internetseiten über FTP. Es wird sich zeigen, dass Linux gegenüber Windows eine ganze Menge an wirklichen Vorteilen zu bieten hat.<span id="more-305"></span></p>
<h2>Allgemeine Bemerkung: Ubuntu und andere Linux-Derivate</h2>
<p>Insgesamt kann ich immer nur aus meinen Erfahrungen mit Ubuntu sprechen, ich habe weder Suse noch Fedora noch andere Linux-Derivate getestet. Im Prinzip sollte es jedoch möglich sein, die meisten Applikationen ebenso ans Laufen zu kriegen wie unter Ubuntu. Ich empfehle dennoch das Arbeiten mit Ubuntu, da hier das Installieren von Programmen (so genannte Paktet) wesentlich unkomplizierter ist als unter einigen anderen Derivaten.</p>
<h2>localhost: wamp, lamp oder xampp?</h2>
<p><strong>Windows: </strong>Wer Internetseiten nicht nur in html, css und Javascript erstellt, sondern darüber hinaus in PHP programmiert und beispielsweise Datenbanken in mySQL benutzten möchte, der braucht eine produktive Testumgebung. Weil das Einrichten von PHP, mySQL und einem Apache-Server unter Windows jedoch unheimlich kompliziert ist, gibt es seit Jahren bereits die bekannten Pakete wamp, lamp, xamp usw., die gleich alles in einem Durchgang installieren.</p>
<p><strong>Linux: </strong>Bei Ubuntu ist das (wie so vieles andere im Webbereich) einfacher. Es werden einige Pakete installiert und anschließend läuft der Apache-Server. Apache-Module wie PHP5, PHP4 oder mod_rewrite können ebenfalls als Pakete installiert werden und durch einen einfachen Befehl im Terminal ein- und abgeschatet werden (z.B. a2enmod php5 oder a2dismod ssl). Es ist außerdem zu empfehlen, den lokalen www-Ordner im eigenen home-Verzeichnis anzulegen, um auch ohne Admin-Rechten einfach auf das Dateisstem zugreifen zu können.</p>
<p>Da die meisten Webserver sowieso mit Linux laufen, hilft die Einrichtung eines <em>localhost</em> unter Linux zudem dabei, die Funktionsweise von Webservern besser zu verstehen. Da symbolische Links unter Windows nicht funktionieren, wird ein Windows-Nutzer wohl auch nie in den Genuss kommen zu verstehen, wie man Libraries recht einfach einbinden kann.</p>
<h2>FTP-Software überflüssig</h2>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_308" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a class="thickbox" title="Live-Bearbeitung einer CSS-Datei per FTP-Verbindung" href="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2009/11/ftp_nautilus.jpg"><img class="size-medium wp-image-308 " title="FTP unter Ubuntu" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2009/11/ftp_nautilus-300x173.jpg" alt="Live-Bearbeitung einer CSS-Datei per FTP-Verbindung" width="300" height="173" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Live-Bearbeitung einer CSS-Datei per FTP-Verbindung</p></div>
<p><strong>Windows:</strong> Die Verbindung des Servers mit FTP ist unter Windows eine ebenso anstrengende Geschichte. Es gibt zig Programme, die ausschließlich dazu dienen, sich per FTP mit einem Server zu verbinden. Anschließend werden auf der linken Seite die lokalen Dateien, auf der rechten Seite die Online-Dateien angezeigt und es lassen sich Dateien hoch- und runterladen.</p>
<p><strong>Linux: </strong>In der Navigationsleiste des Betriebssystems gibt es einen Reiter &#8220;Orte&#8221;. Dieser Reiter enthält u.a. den Punkt &#8220;Verbindung zu Server&#8230;&#8221;. Hier lassen sich alle möglichen Serververbindungen einrichten (FTP, WebDAV, SSH etc.). Zusätzlich kann man die Verbindungen als Lesezeichen benennen, so dass sie im Nautilus, dem Dateibrowser unter Ubuntu (Gnome), angezeigt werden. Ab diesem Zeitpunkt reicht ein Klick auf das Lesezeichen, um die Verbindung herzustellen. Die Dateien werden ebenso wie lokale Dateien behandelt, können gleich vor Ort bearbeitet und gespeichert werden. Kein lästiges Runterladen ist mehr nötig. Stattdessen kann man beispielsweise Änderungen in CSS-Dateien direkt im Texteditor speichern und online sehen. Dahinter steckt natürlich ein Trick. Die Datei wird schon temporär runtergeladen und die lokale Datei wird bearbeitet. Beim Speichern wird die Datei automatisch wieder hochgeladen. Vorteil ist jedoch: der Nutzer muss sich um all diese Dinge nicht mehr kümmern.</p>
<h2>Eclipse</h2>
<p>Ein geniales Entwickler-Tool für PHP ist die Open-Source-Software Eclipse. Auf der <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.eclipse.org/downloads/" target="_blank">offiziellen Download-Seite</a> gibt es eine Version für PHP-Entwickler (PDT). Diese Version sollte man lieber manuell installieren, wie dies im <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Eclipse" target="_blank">deutschsprachigen Ubuntu-Wiki </a>beschrieben wird. Die in Ubuntu vorkompilierte Version macht einige Schwierigkeiten bei Updates und es gibt  überdies eigentlich keinen Grund, die Software nicht manuell zu installieren. Eclipse läuft von Beginn an einwandfrei. Richtet man sich nun den Workspace im localhost-Ordner ein, so lässt sich problemlos alles gleich im Browser testen.</p>
<p><strong>Linux vs. Windows:</strong> Auch hier gibt es einen entscheidenden Vorteil. Dazu ein Beispiel: Es gibt eine lokale Installation des ZEND-Frameworks im localhost-Ordner mit einigen Projekten, die parallel bearbeitet werden sollen (z.b. /home/benutzername/www/zend/projekt001/ ). Will man nun dieses Projekt in einem bereits bestehenden Workspace in Eclipse bearbeiten, ohne ständig die veränderten Dateien hin und her kopieren zu müssen, ist das unter Windows nicht möglich. Unter Linux lässt sich hingegen im Workspace von Eclipse ein neues PHP-Projekt einrichten. In diesen Ordner zieht man nun einen symbolischen Link auf das zu integrierende Projekt, und schon kann man nach einer Aktualisierung im Eclipse-Pojekt (F5) das ZEND-Framework-Projekt bearbeiten.</p>
<h2>HTML- und CSS-Editoren, Javascript</h2>
<p>Eigentlich sollte Eclipse allen Anforderungen genügen, die aktuelle Web-Entwicklung fordert. Syntax-Highlighting für PHP und Javascript ist ebenso verfügbar wir das automatische Ergänzen von HTML-Tags und Attributen. Wem das jedoch noch nicht reicht, wer also lieber WYSIWYG arbeitet, für den sind zahlreiche HTML-Editoren unter Linux vorhanden. (Für eine Übersicht, siehe <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Webeditoren" target="_blank">http://wiki.ubuntuusers.de/Webeditoren</a> ).</p>
<p>Ich empfehle jedoch, nicht zu viel mit WYSIWYG und automatisierten Generatoren zu arbeiten, denn letztlich sollte man als Webdesigner verstehen, was dahinter steckt, um langfristig die Möglichkeiten auszuschöpfen. Zur Entwicklung in diesem Bereich ist zudem die Firefox-Extension &#8220;Firebug&#8221; ein zentrales und unumgängliches Tool.</p>
<h2>Webdesign und Internetgrafiken</h2>
<p>Das Design findet im Kopf statt, nicht in der Software. Nichtsdestotrotz (lustiges Wort) ist es immer auch Benutzerfreundlichkeit eines Tools, wie weit die Kreativität mit der Zeit eingeschränkt oder entfaltet wird.</p>
<p><strong>Windows: </strong>Obwohl ich noch nie mit Adobe Fireworks gearbeitet habe, sagt man, diese Software sei abgestimmt auf das Design von Webseiten. Photoshop hat seit einiger Zeit ein Zusatztool ImageReady. Dieses Tool erzeugt sogar einfachen HTML-, Javascript- und CSS-Code, was im ersten Moment verlockend klingt. Aber zwei Dinge: erstens was bringt uns der von Adobe kreierte Code, wenn jQuery diese Dinge viel besser beherrscht. Der <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://docs.jquery.com/Tutorials" target="_blank">Einstieg in jQuery</a> ist übrigens wirklich kinderleicht. Und zweitens kostet diese Software Geld. Warum?</p>
<p><strong>Ubuntu: </strong>Eindeutige Alternative hierfür bei Linux ist Inkscape. Dieses Programm kann einfach nicht genug gelobt werden. Es ist einfacher zu bedienen als ImageReady. Das liegt vielleicht daran, dass es erst gar nicht mit Ebenen arbeitet, sondern mit Elementen. Die Gegenüberstellung von Inkscape und Photoshop im Kontext Webdesign behandelte ich auch bereits in einem Beitrag vom 2.Juli 2009 mit dem zugegeben provokanten Titel &#8220;<a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://blog.digitallifedesign.net/2009/06/brauchen-webdesigner-tatsachlich-noch-photoshop/" target="_blank">Brauchen Webdesigner tatsächlich Photoshop?</a>&#8220;. Inkscape vereinfacht das Arbeiten mit Verläufen, Schattierungen und Formen aller Art. Zudem verfügt Inkscape über eine grandiose Exportfunktion für PNG-Grafiken, die es erlaubt, die aktuelle Auswahl zu exportieren, so dass die Übertragung von Inkscape-Entwürfen in HTML- und CSS-Dateien sehr einfach ist.</p>
<h2>Fazit: Prüfung bestanden</h2>
<p>Es konnte hier auf diesem knappen Platz nur ausschnittsweise ein Vergleich zwischen Linux und Windows hergestellt werden. So wurde hier nicht weiter auf mySQL eingegangen, um den Artikel nicht endlos in die Länge zu ziehen. Jedoch kann ich allen Lesern versichern, dass Linux hier ebenso die Nase vorn hat wie in den anderen Bereichen, die mit dem Schwerpunkt Web zu tun haben. Ubuntu hat im Vergleich mit Windows nicht nur die Prüfung bestanden, sondern es schlägt Windows bei weitem. Mac habe ich hier mal rausgelassen. Es scheint ja, dass viele Programmierer auf Mac stehen, aber dieser Sekte wollte ich bisher noch nicht beitreten, alleine schon aus Sympatiegründen gegen den &#8220;Guru&#8221; der &#8220;Apple-Sekte&#8221;, wie es ein Freund mal sehr trefflich formulierte.</p>
<p>Der sichere Vorsprung von Linux gegenüber anderen Systemen im Bereich Online ist wahrscheinlich darin begründet, dass das Internet bereits von Anfang an von Unix- bzw. Linuxbasierten Systemen geprägt war. Open Source ist nirgends so weit vorangeschritten wie im Onlinebereich, und warum sollte man da auf Betriebssysteme setzen, die diese Philosophie nicht vertreten. Meine Empfehlung für alle Webdesigner, -entwickler und -programmierer: Lasst Euch nicht länger von Firewalls, Windows-Verknüpfungen und aufgrund des Systems nicht möglichen Unmöglichkeiten belästigen und steigt um. Hier lohnt es sich wirklich!</p>
<h2>Nächste Folge: Musikproduktion und Audiobearbeitung</h2>
<p>Nicht in allen Bereichen hat Linux so die Nase vorn wie beim Schwerpunkt Web. Meine Erfahrungen als ehemaliger Musikproduzent und der Umstieg auf Linux sollen im nächsten Teil der Linux-Reihe Umsteigern helfen, ihre Entscheidung zu fällen.</p>
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		<title>Der Umstieg auf Linux: Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da ich inzwischen ausschließlich auf Open Source Software umgestiegen bin, sind die hier verfassten Gedanken dazu vielleicht für die eine oder andere Leserin hilfreich. Am Ende will ich darauf eingehen, inwiefern man eine professionelle, produktive Arbeitsumgebung unter Linux und mit Open Source aufbauen kann.
Aller Anfang ist schwer
Als als erfahrener Windows- bzw. Mac-Anwender muss man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_300" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-300 " title="ubuntu" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2009/11/ubuntu1-300x224.jpg" alt="Foto: zone41 (Flickr, creative commons lizenz)" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Foto: zone41 (Flickr, creative commons Lizenz)</p></div>
<p>Da ich inzwischen ausschließlich auf Open Source Software umgestiegen bin, sind die hier verfassten Gedanken dazu vielleicht für die eine oder andere Leserin hilfreich. Am Ende will ich darauf eingehen, inwiefern man eine professionelle, produktive Arbeitsumgebung unter Linux und mit Open Source aufbauen kann.<span id="more-290"></span></p>
<h2>Aller Anfang ist schwer</h2>
<p>Als als erfahrener Windows- bzw. Mac-Anwender muss man sich beim Umstieg auf Linux erst einmal bewusst sein, dass dies mit Anstrengungen verbunden ist. Als Motivation für den Umstieg reicht die Überzeugung aus, dass ein freies, kommerziell weitestgehend unabhängiges System langfristig am sichersten ist. Linux ist nun mal das einzige mit der Open Source Philosophie verträgliche Betriebssystem, und wer sich befreien will und ein glückliches Leben in Unabhängigkeit führen will, der muss die Kosten hierfür in Kauf nehmen. Warum reden wir eigentlich noch über Geld?</p>
<p>Nein, nicht jede Hardware wird unterstützt, die Installation von Software verläuft selten per Doppelklick und das System muss erst mal eingerichtet werden. Hinzu kommt, dass nicht in jedem Bereich ausgereifte, freie Software verfügbar ist, was sich jedoch mit den <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-knackt-auf-dem-Desktop-die-1-Prozent-Marke-216986.html" target="_self">wachsenden Nutzerzahlen von Linux</a> verbessert. Es gibt jedoch auch Argumente für den Umstieg. Näheres dazu in folgenden Abschnitten.</p>
<h2>Warum drücken wir bei Windows XP auf Start, um das System zu beenden?</h2>
<p>Diese Frage führt vor Augen, warum Nutzergewohnheiten nicht immer logisch sind. Ebenso klicken wir noch immer auf eine Diskette, um Dokumente zu speichern. Ebenso ist es mit dem Umstieg auf Linux: nicht alle Dinge sind dort, wo wir sie erwarten, aber mit der Zeit ergibt das Ganze einen Sinn, was es bei Windows selten tat. Wie dem auch sei, der Umstieg ist machbar, und die Erfahrungen machen den Nutzer mit der Zeit kompetenter, statt ihn durch nicht standardisierte User Interfaces immer aufs neue an Eigenheiten eines kommerziellen Produktes zu gewöhnen. Jüngstes Beispiel ist Microsoft Word 2007, wo die Navigation mal wieder komplett über den Haufen geworfen wurde. Bei Apple sind diese Tricks zur Gewöhnung an eigene Standards ebenfalls stark vorhanden, wenn auch weitaus eleganter und subtiler realisiert.</p>
<h2>Achtung Mogelpackung!</h2>
<p>In einem großen Warenhaus nach Menschen zu suchen, die etwas zu verschenken haben, ist nicht einfach. Ebenso war es immer schwer, wirklich freie Open Source Alternativen für kommerzielle Software zu finden, insbesondere wenn man sich in einer Systemumgebung bewegt, die überwiegend kommerzieller Natur ist. Da ist nicht immer drin was drauf steht. Ich erinnere mich an ZoneAlarm und Antivir, die von CHIP so sehr umworbenen kostenlosen Sicherheitstools. Mit etwas längerer Nutzungszeit stellte sich dann jedoch heraus, dass Antivir den Nutzer fast täglich mit Updates und damit verknüpfter Werbung belästigt. ZoneAlarm hingegen ließ sich kaum noch deinstallieren und wollte eigentlich auch nur der Türöffner für weitere kommerzielle Produkte sein. Die Angst um die Sicherheit des eigenen Systems ließ mich diese nervenaufreibenden Störungen ertragen. Heute ist das zum Glück vorbei.</p>
<h2>Open Source Alternativen gibt es für viele Bereiche, man muss sie nur finden</h2>
<p>Was war ich erstaunt, dass Ubuntu sich parallel zu Windows installieren läßt. Nach der Installation dieser für Umsteiger geeigneten Linux-Distribution hielt mein Staunen an. Die Anwendungen waren automatisch sortiert nach Kategorien: Bildung, Büro, Grafik, Internet, Spiele etc. Unten im Anwendungsmenü, das übrigens wie ein bereinigtes Windows-Startmenü aussieht, gibt es den äußerst praktischen Knopf &#8220;Anwendungen hinzufügen/entfernen&#8221;. Hier werden aus einem Verzeichnis alle für das System unterstützten Programme aufgelistet, ebenso nach Kategorien sortiert und durchsuchbar. Ich brauchte endlich kein CHIP mehr, um mir nach mehrseitigen Werbeanzeigen ein freies Werbeprogramm von einem langsamen Server runterzuladen. Hier konnte ich nun per Klick Programme hinzufügen und entfernen, und alle garantiert GNU/GPL.</p>
<h2>Wer das zukunftsfähige System nicht unterstützt, der ist selbst nicht zukunftsfähig</h2>
<p>Anfangs, wenn man nicht findet, was man sucht, alles im Wiki nachschlagen muss, Hardware teilweise noch gar nicht unterstützt wird, dann kommen schon mal die Fragen auf, ob der Umstieg wirklich so sinnvoll war. Es ist wie sich das Rauchen abzugewöhnen, die Wut richtet sich anfangs niemals gegen die Zigaretten sondern immer gegen das Nicht-Rauchen. Mit der Zeit wird einem jedoch bewusst, dass alleine das Nicht-Rauchen die gesundheitliche Zukunft sichert, dass nur unabhängige Betriebssysteme die langfristigste Entwicklung ermöglichen. Und irgendwann merkt man dann, dass fortschrittliche Software-Unternehmen schon längst über Open Source nachdenken, teilweise schon bei Open Source angelangt sind, wenngleich sich der Umstieg für sie auch nicht einfach gestaltet.</p>
<h2>Fortsetzung folgt</h2>
<p>In einem weiteren Beitrag werde ich über Open Source Software in produktiver Umgebung schreiben. Dabei wird das Thema unter verschiedenen Arbeitsschwerpunkten betrachtet, u.a. Webdesign, Druckvorstufe und Musikproduktion.</p>
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