Medieninszenierungen: unseriös oder die einzige Möglichkeit?

Im Jahr 2054 erklärte ich meinem Enkel: „Wir mussten es tun, wir hatten keine andere Wahl. Die Menschen hätten es sonst nicht verstanden. Oder sich erst gar nicht dafür interessiert.“

In einem gewissen Maß wurden Dinge schon immer inszeniert. Dabei wirken Inszenierungen mehr oder weniger authentisch. Ist dies der Fall, so scheint alles in Ordnung, anderenfalls ist das Maß an Inszenierungsbewusstsein relevant für die Akzeptanz. Harald Schmidt beispielsweise inszeniert Abend für Abend seine eigene Person, wobei jeder der Fans weiß, was er dort tut. Und das wiederum finden sie authentisch. Paradox? Oder einfach nur logisch in der Mediengesellschaft? „Medieninszenierungen: unseriös oder die einzige Möglichkeit?“ weiterlesen