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	<title>Digital entwickelt. &#187; Globalisierung</title>
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		<title>Bloggen, was ist das denn?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe inzwischen schon fast vergessen wie ich mich hier in meinem Blog einlogge. Wenn ich intuitiv etwas in die Adresszeile meines Internetbrowsers tippe, dann ist es leider immer häugfiger facebook [dot] com oder so ähnlich. Warum nutzen wir alle dieses Netzwerk, das unsere Daten speichert und weiterverkauft? Was ist aus unserer Autonomie von einst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_581" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-581 " title="Screenshot" src="http://blog.digitallifedesign.net/wp-content/uploads/2011/02/screenshot2-300x149.png" alt="Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen" width="300" height="149" /><p class="wp-caption-text">Pixelio will mir nicht nur kostenlos Bilder, sondern auch gleich noch ein Playboy Abo mit Handy andrehen</p></div>
<p>Ich habe inzwischen schon fast vergessen wie ich mich hier in meinem Blog einlogge. Wenn ich intuitiv etwas in die Adresszeile meines Internetbrowsers tippe, dann ist es leider immer häugfiger facebook [dot] com oder so ähnlich. Warum nutzen wir alle dieses Netzwerk, das unsere Daten speichert und weiterverkauft? Was ist aus unserer Autonomie von einst geworden?</p>
<h2><span id="more-580"></span>Vor Jahren</h2>
<p>durfte man noch träumen von der neuen Demokratie im Internet. Open Source und Wikipedia gaben uns eine neue Energie, die uns glauben ließ, wir werden die Globalisierung von unten anpacken. Jeder hat ein Recht auf Meinungsäußerung und neu war, dass der Kommunikationskanal auch nichts mehr kostete. Bloggen ist die aktivste Möglichkeit, seine Meinung kundzutun.</p>
<h2>Und was ist heute?</h2>
<p>Was ist da passiert, dass wir alle nur noch machen, was uns Google, Facebook, Flickr und Twitter anbieten? Haben wir keine Lust mehr auf Meinungsäußerung? Oder nur noch im kleinen privaten Umkreis unserer &#8220;Freunde&#8221;? Sehnen wir uns nach privatem Glück und Harmonie, und klicken daher so gerne auf &#8220;gefällt mir&#8221;, dass man den blöden Button schon auf jeder popeligen Webseite findete?</p>
<h2>Die Großen AGs der Internet-Unterhaltungsindustrie</h2>
<p>sind inzwischen so mächtig geworden, dass man ohne sie kaum noch auffällt. Das hat sich wohl geändert. Internet ist aus seinen Kinderschuhen raus. Es ist eines der relevantesten Themen überhaupt geworden. Doch erwachsen ist das noch lange nicht, was wir dort fabrizieren. Jeder klickt sich durch und schreibt lustige, unterhaltsame Sachen auf Pinwände und ändert seinen Status, sein Foto und seine Referenzen. Es ist der Kampf um Aufmerksamkeit von jedem gegen jeden. Wobei das Wort Aufmerksamkeit noch etwas groß ist. Eigentlich ist es nur Beachtung, oder noch weniger, es ist das Nicht-Ignoriert-Werden-Wollen. Es ist vielleicht zu einfach, sich den großen Anbietern unterzuordnen. Aber was dabei rauskommt, ist</p>
<h2>Abhängigkeit.</h2>
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		<title>Crowdsourcing: Kollektive Ausbeuten, solange es uns nicht trifft</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drcho</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Klar, es ist reizvoll, für hundet Euro ein neues Logo zu bekommen. Und warum sollte man den teuren Grafiker aus Deutschland beauftragen, wenn ein Osteuropäer oder Südamerikaner es für ein Zehntel des Preises macht? Es geht hier nicht um Rassismus oder Nationalismus, nur um faire Arbeitsbedingungen und fairen Handel. Crowdsourcing ist das neue Zauberwort. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, es ist reizvoll, für hundet Euro ein neues Logo zu bekommen. Und warum sollte man den teuren Grafiker aus Deutschland beauftragen, wenn ein Osteuropäer oder Südamerikaner es für ein Zehntel des Preises macht? Es geht hier nicht um Rassismus oder Nationalismus, nur um faire Arbeitsbedingungen und fairen Handel. Crowdsourcing ist das neue Zauberwort. Es behauptet zu sein, was es nicht ist, und es ist darüber hinaus sogar das genaue Gegenteil.<span id="more-320"></span></p>
<h2>Kollektive Kreativität vs. Entsolidarisierung</h2>
<p>Crowdsourcing bedeutet für den Arbeitgeber die Loslösung vom Arbeitsvertragsrecht. Denn es besteht gar kein Vertrag. Und für den Arbeitnehmer die vollständige Unsicherheit in Bezug auf Bezahlung. Es wendet die Prinzipien des freien Wettbewerbs auf einzelne Aufgaben an, tut dies auf globaler Ebene, und umgeht somit nationale Regulierungen. Crowdsourcing wirkt entsolidarisierend, denn die Angehörigen des gleichen Berufszweiges arbeiten ausschließlich gegeneinander. Frecherweise schmücken die Befürworter diese neuen globalen Ausbeutungsformen diese aber gerne mit dem Wort &#8220;kollektiv&#8221; und nennen sie dann die &#8220;Kreativität der Massen&#8221;. Damit muss aufgehört werden, denn es schaden nicht nur den Ausgebeuteten, sondern auch langfristig denjenigen, die heute noch glauben, davon zu profitieren.</p>
<h2>Open Source goes Konkurrenz</h2>
<p>Darum ärgert es mich ganz besonders, wenn in letzter Zeit vermehrt darüber berichtet wird, wie man mit Crowdsourcing die &#8220;Kreativität der Vielen&#8221; nutzen könne. Auch <a title="Öffnet externen Link in einem neuen Fenster" href="http://t3n.de/news/webtrends-10-crowdsourcing-dienste-uberblick-260451/" target="_blank">das Open Source befürwortende t3n-Magazin brachte heute erneut einen Beitrag</a>, in dem es zehn Crowdsourcing-Dienste völlig unkritisch vorstellt:</p>
<blockquote><p>Sollte sich die Firma für ein Design entscheiden, kommt ein Geschäft zwischen dem erfolgreichen Designer und dem Unternehmen zustande.</p></blockquote>
<p>Und was passiert mit den anderen? Das scheint t3n egal zu sein &#8211; doch die anderen sind vielleicht ihre Leser. Crowdsourcing handelt nach dem Motto: &#8220;Du arbeitest für uns und wir bezahlen Dich nur, wenn Du besser bist als die anderen&#8221;. Das versucht hier selbst die Open Source Szene mit beschönigenden Aussagen zu verdrängen. Schade.</p>
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