TYPO3 vs. Drupal: Vor- und Nachteile und was TYPO3 dringend machen muss

Richtig gezankt wird vor allem in den Kommentaren des t3n-Magazins zum Thema TYPO3 und Drupal. Der Artikel (Link s.u.) ist als „Battle“ betitelt und interviewt 2 Menschen über Pro und Contra beider Content Management Systeme. Das Thema ist durchaus berechtigt und es konfrontiert jede Agentur, die das eine oder das andere CMS einsetzt, natürlich erst mal mit seiner eigenen Zukunft und Existenz. Hier nun einige Zitate aus dem Artikel, die für mich die wichtigsten Gründe für und gegen TYPO3 und Drupal darstellen sowie Folgerungen, die ich für die Zukunftsfähigkeit von TYPO3 schließe.

pro TYPO3*:

„Die Templates sind völlig standardisierte W3C-konforme Templates, […] man kann per Point & Click durch einen Wizard gehen und so innerhalb von Minuten sein komplettes Template mappen.“

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TYPO3: Typoscript ausführen nur für Backendbenutzer

Wenn man an einer laufenden Website entwickelt, kommt es schnell zu Fehlermeldungen. Um den neuen Typoscript-Code nur für angemeldete Backend-Benutzer sichtbar zu machen, also nicht für die normalen Besucher, kann man folgende Zeile als Condition im Typoscript einfach einfügen:

1
2
3
4
5
#typoscript condition
[globalVar = TSFE : beUserLogin > 0]
# hier der testcode
[global]
# hier wieder weiter

Drupal oder Typo3?

Drupal hat viel Potenzial, ist aber immer noch etwas chaotisch in Bezug auf Usability. TYPO3 hat zwar eine eigene Scriptsprache, vereinfacht dadurch aber die Neukonfiguration, so dass sich das System bei vielen ähnlichen Seiten richtig lohnt. Unheimlich kompliziert ist es bei TYPO3 hingegen, es um eigene Objekte zu erweitern, was mit dem CCK von Drupal sehr leicht ist. Dies und vieles mehr wird ständig und immer aufs Neue diskutiert. Gibt es eine Antwort welches das beste CMS ist? Eine recht interessante Diskussion über die Vor- und Nachteile von TYPO3 und Drupal findet man hier: Drupal versus Typo3: Backend und/oder Frontend? | mediendidaktik.de.

TYPO3 Indexed Search indiziiert metatags

Wie kann es sein, dass die TYPO3-Extension noch immer die Meta-Tags mit indiziiert? Das Problem lässt sich noch immer nur über Hardcoding in den Sys-Extensions lösen lässt. Wie dem auch sei, die Lösung ist noch immer die gleiche wie 2007. Hier der Link:

Indexed Search – Metatags ignorieren  – typo3-tutorials.org

Ab der TYPO3-Version 4.2 lässt sich das indiziieren von Meta-Tags in der Extension indexed_search endlich per TS-Setup abschalten. Man muss nicht mehr wie in den Versionen zuvor im Quelltext der Extension hardcoden. Hier das TS-Setup:

config.index_metatags = 
page.config.index_metatags =

Braucht der Mensch heute ein CMS?

WebdixX Nachfolger WIBS
WebdixX Nachfolger WIBS

Und wenn ja, was braucht dann ein CMS? Zugegeben, die Frage klingt etwas provokant. Der Mensch braucht gewiss kein CMS, aber in gewisser Weise hat die Internetnutzung zugenommen und zunehmend stellen Menschen Content ins Netz ein. Daher lässt sich fragen, wie der Mensch eigentlich diesen Content einstellt, ober er dazu neue Werkzeuge und was überhaupt er dazu benötigt.

Ich habe versucht, dieser Frage nachzugehen. Ausschlag für diese Überlegungen waren zwei Dinge. Zum einen ein Blick auf eine neue Datenbank-Software für den Mac. Diese leider nicht freie Software ist wirklich intuitiv zu bedienen, das ganze sieht aus wie eine Mischung aus einer Tabelle und den Suchfiltern von Mozilla Thunderbird. Andere Inspirationsquelle war das Buch Getting Real von 37signals, das man übrigens auch kostenlos im Netz lesen kann unter http://gettingreal.37signals.com/. In diesem Buch geht es im Prinzip um die Vereinfachung unseres Denkens, um eine optimale Software für bestimmte Zwecke zu entwickeln.

Denkt man darüber nach, was ein CMS eigentlich ist, so kommt man auf den Schluss, dass es das Gegenteil von zielorientierter, praktischer Software ist, denn das CMS weiß ja nicht was man letztlich mit ihm vorhat. Also muss es alle Möglichkeiten einplanen. Ist das wirklich der Zweck eines CMS? Oder sollte das CMS eher eine Ansammlung von Tools sein?

Dieser Essay ist bestimmt nicht zu Ende gedacht, aber er spiegelt meine Überlegungen von vor 2 Woche wider. Inzwischen steht die Basisversion eines neuen, einfachen CMS „WIBS“ (Arbeitstitel ;-), die auf jQuery und PHP basiert. Natürlich mal wieder zu komplex. Aber der Anfang ist gemacht. „Braucht der Mensch heute ein CMS?“ weiterlesen