Gimp will endlich in ein Fenster

Sollte es nun doch noch dazu kommen? Seit Jahren ärgert sich die ganze Welt über ein recht gutes Bildbearbeitungstool mit schlechter Handhabung. Vor allem stört es, dass sich das Programm Gimp in drei Fenstern öffnet. Das führt dazu, dass die Fenster sich stets überlappen und in den Hintergrund springen. Doch scheinbar ist diese Kritik endlich zu den Entwicklern durchgedrungen. In der 2.8er Version wird das Ein-Fenster-Layout vollständig implementiert sein.

„Die Entwicklerversion Gimp 2.7.1 zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung der freien Bildbearbeitung. Das für Gimp 2.8 geplante neue Ein-Fenster-Interface macht Fortschritte, ist aber noch nicht fertig.“
(Gimp 2.7.1: Ein-Fenster-Interface macht Fortschritte – Golem.de)

Im Forum streiten sich übrigens mal wieder die Leute darüber, ob Gimp benutzerfreundlich sei oder nicht. Ich finde nicht.

Trier.de – gruselig

Ja wo ist sie denn? So sieht die Seite auf einem aktuellen 23-Zoll-Bildschirm aus.
Ja wo ist sie denn? So sieht die fixe-Breite-Seite auf einem aktuellen 23-Zoll-Bildschirm aus.

Sehr schöner Beitrag zu sehr schlechter Webseite der Stadt Trier. Man merke, die Agentur rühmt sich auch noch für diese Seite: http://www.rdts.ag/auszeichnungen/top10.html Sie hat in den 1990er Jahren irgendwann von TV Today den Preis für eine der fünf besten Stadtinformationssysteme erhalten.

Die gruseligsten Seiten im Netz – Trier.de | Design Tagebuch

Drupal oder Typo3?

Drupal hat viel Potenzial, ist aber immer noch etwas chaotisch in Bezug auf Usability. TYPO3 hat zwar eine eigene Scriptsprache, vereinfacht dadurch aber die Neukonfiguration, so dass sich das System bei vielen ähnlichen Seiten richtig lohnt. Unheimlich kompliziert ist es bei TYPO3 hingegen, es um eigene Objekte zu erweitern, was mit dem CCK von Drupal sehr leicht ist. Dies und vieles mehr wird ständig und immer aufs Neue diskutiert. Gibt es eine Antwort welches das beste CMS ist? Eine recht interessante Diskussion über die Vor- und Nachteile von TYPO3 und Drupal findet man hier: Drupal versus Typo3: Backend und/oder Frontend? | mediendidaktik.de.

Braucht der Mensch heute ein CMS?

WebdixX Nachfolger WIBS
WebdixX Nachfolger WIBS

Und wenn ja, was braucht dann ein CMS? Zugegeben, die Frage klingt etwas provokant. Der Mensch braucht gewiss kein CMS, aber in gewisser Weise hat die Internetnutzung zugenommen und zunehmend stellen Menschen Content ins Netz ein. Daher lässt sich fragen, wie der Mensch eigentlich diesen Content einstellt, ober er dazu neue Werkzeuge und was überhaupt er dazu benötigt.

Ich habe versucht, dieser Frage nachzugehen. Ausschlag für diese Überlegungen waren zwei Dinge. Zum einen ein Blick auf eine neue Datenbank-Software für den Mac. Diese leider nicht freie Software ist wirklich intuitiv zu bedienen, das ganze sieht aus wie eine Mischung aus einer Tabelle und den Suchfiltern von Mozilla Thunderbird. Andere Inspirationsquelle war das Buch Getting Real von 37signals, das man übrigens auch kostenlos im Netz lesen kann unter http://gettingreal.37signals.com/. In diesem Buch geht es im Prinzip um die Vereinfachung unseres Denkens, um eine optimale Software für bestimmte Zwecke zu entwickeln.

Denkt man darüber nach, was ein CMS eigentlich ist, so kommt man auf den Schluss, dass es das Gegenteil von zielorientierter, praktischer Software ist, denn das CMS weiß ja nicht was man letztlich mit ihm vorhat. Also muss es alle Möglichkeiten einplanen. Ist das wirklich der Zweck eines CMS? Oder sollte das CMS eher eine Ansammlung von Tools sein?

Dieser Essay ist bestimmt nicht zu Ende gedacht, aber er spiegelt meine Überlegungen von vor 2 Woche wider. Inzwischen steht die Basisversion eines neuen, einfachen CMS „WIBS“ (Arbeitstitel ;-), die auf jQuery und PHP basiert. Natürlich mal wieder zu komplex. Aber der Anfang ist gemacht. „Braucht der Mensch heute ein CMS?“ weiterlesen